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Löw streicht Beck aus dem WM-Kader

02.06.2010, 10:42 Uhr | dpa, dpa

. In letzter Minute die WM verpasst: Hoffenheims Andreas Beck. (Foto: imago)

In letzter Minute die WM verpasst: Hoffenheims Andreas Beck. (Foto: imago)

Bundestrainer Joachim Löw hat den Hoffenheimer Andreas Beck aus dem Kader für die WM 2010 gestrichen. Das wurde nur wenige Stunden vor Ablauf der Meldefrist beim Weltverband FIFA im Trainingslager der deutschen Nationalmannschaft in Südtirol bekanntgegeben. "Uns ist die Entscheidung nicht leicht gefallen. Andreas hat in den drei Wochen sehr engagiert gearbeitet und gut trainiert. Er hat aber eine durchwachsene Saison gespielt und war einige Male verletzt. Wir haben ihm gesagt, dass er sich weiter als Mitglied des Teams fühlen soll. Er ist noch jung und wird weiter seine Chancen in der Nationalmannschaft bekommen", sagte der Bundestrainer. Beck solle sich aber weiter bereithalten: "Falls im Abwehrbereich was passieren sollte, wäre er der erste Kandidat für eine Nachnominierung", so Löw.

Beck: "Als Persönlichkeit wachsen"

Der in Kemerowo in der früheren Sowjetunion geborenen Blondschopf reagierte enttäuscht. "Natürlich ist das bitter für mich", sagte Beck auf der Internetseite der Nationalelf. "Ich habe gut trainiert, fühle mich topfit und wäre gerne dabei gewesen." Er richtete aber nach dem frustrierenden WM-Aus sogar noch ein paar aufmunternde Worte an die Kollegen, die laut Löw darauf mit Applaus reagierten. „Für mich ist das auch eine Möglichkeit, als Persönlichkeit zu wachsen“, blickte Beck bereits in die Zukunft.

Kießling darf aufatmen

Bis zuletzt war spekuliert worden, dass Stürmer Stefan Kießling von Bayer Leverkusen der Streichkandidat sein könnte. Beim Hamburger Marcell Jansen hatte Löw nach einer Fußverletzung lange Zeit Zweifel an dessen WM-Fitness geäußert. Nun traf es aber Außenverteidiger Beck. Ursprünglich hätte Löw am Dienstag sogar vier Spieler streichen müssen. Sein vorläufiges Aufgebot von 27 Akteuren hatte sich aber durch die verletzungsbedingten Ausfälle von Kapitän Michael Ballack, Christian Träsch und Heiko Westermann vor dem Meldeschluss auf 24 reduziert. Die Entscheidung, zunächst mehr Spieler nominiert zu haben, habe sich als richtig erwiesen, betonte Teammanager Oliver Bierhoff. "Sonst hätten wir nach jeder Verletzung einen Spieler nachnominieren müssen."

Neuers Einsatz gegen Bosnien fraglich

Derweil ist der Einsatz von Manuel Neuer beim letzten WM-Testländerspiel in Frankfurt gegen Bosnien-Herzegowina unklar. Der 24 Jahre alte Schalker, den Löw zu seinem WM-Torwart Nummer 1 befördert hatte, leidet an einem Magen-Darm-Infekt. "Wir gehen davon aus, dass er es noch schafft", sagte Bierhoff.

DFB-Team will Begeisterung wecken

Für den letzten Auftritt in Deutschland erwartet der ehemalige DFB-Kapitän, dass die Mannschaft "Begeisterung bei den Fans" weckt und "einen Schub mitnimmt" nach Südafrika. "Wir brauchen Fans, die uns nach vorn peitschen. Nur mit ihnen können wir weit kommen", sagte Scheinsteiger und kündigte für die Zuschauer die erste WM-Elf an: "Ich denke schon, dass wir mit der Mannschaft auftreten werden, die gegen Australien spielen könnte." Deutschland startet am 13. Juni in Durban gegen Australien ins WM-Turnier

Schweinsteiger erwartet schweres Testspiel

Schweinsteiger, der nach dem Ausfall von Michael Ballack die Chefrolle im deutschen Mittelfeld übernehmen soll, erwartet ein schweres Spiel gegen die starken Bosnier um die Bundesliga-Stars Edin Dzeko, Zvjezdan Misimovic (beide Wolfsburg), Vedad Ibisevic und Sejad Salihovic (beide Hoffenheim). "Wenn es nicht so gut laufen sollte, wäre es kein Beinbruch. Aber wir wollen natürlich ein gutes Spiel zeigen und gewinnen", erklärte der Münchner.

Bierhoff bedankt sich für Trainingslager

"Auf jeden Fall ist es ein wichtiger Test. Erstens geht es darum, eine Formation einzustudieren und nochmals gewisse Spieler zu sehen. Dann wollen wir aber auch eine Begeisterung im eigenen Land hervorrufen", sagte Bierhoff, der sich zum Abschluss des Trainingscamps in Südtirol nochmals herzlich bei den Menschen in Eppan bedankte. "Es waren hervorragende Gastgeber", betonte der Manager. Zur letzten Trainingseinheit hatte der DFB spontan die Tore der Sportzone Rungg geöffnet, so dass mehr als 1000 Schüler aus Eppan und einige Hundert Touristen die deutschen Stars noch einmal live erleben konnten.

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