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Formel 1: Wird der neue US-Grand-Prix durch Steuergelder finanziert?

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Rund um den Rennzirkus  

Müssen die Texaner für ein US-Rennen zahlen?

03.06.2010, 11:29 Uhr | motorsport-total.com / t-online.de, Motorsport-Total.com, t-online.de

Formel 1: Wird der neue US-Grand-Prix durch Steuergelder finanziert?. Flagge zeigen: Ab 2012 tut dies die Formel 1 auch wieder in den USA. (Foto: imago)

Flagge zeigen: Ab 2012 tut dies die Formel 1 auch wieder in den USA. (Foto: imago)

Ob dieser Plan den Bewohnern von Austin gefallen wird? Nur etwas mehr als eine Woche nach Bekanntgabe der Rückkehr der Formel 1 in die USA sehen sich die Texaner mit enormen Kosten für das Rennspektakel konfrontiert. Zwar soll die Finanzierung der Strecke an sich - ein kompletter Neubau - aus rein privater Hand gestemmt werden. Die Lizenzkosten, die Austin an Bernie Ecclestones Formula One Administration (FOA) zahlen muss, soll aber anscheinend aus einem öffentlichen, von Steuergeldern gespeistem Fond kommen.

Zwischen 20 und 40 Millionen Euro - pro Jahr

Und da kommt ein ganz ordentliches Sümmchen zusammen. Derzeit zahlt jeder Standort, an dem ein Formel-1-Rennen stattfindet, zwischen 20 und 40 Millionen Euro pro Jahr an die FOA, um überhaupt einen Grand Prix austragen zu dürfen - ein Problem, welches auch in Deutschland nicht unbekannt ist. Nicht zuletzt deswegen wechseln sich Hockenheim und der Nürburgring mit der Austragung des GP von Deutschland ab.

Fond zur Kostendeckung von sportlichen Großevents

Wie die texanische Tageszeitung "American-Statesman" berichtet, soll für die ersten 25 Millionen US-Dollar (umgerechnet rund 20,5 Millionen Euro), die Austin an die FOA überweisen muss, ein Fond angezapft werden, der aus Steuergeldern besteht. Der "Major Event Trust Fond" des amerikanischen Bundesstaates Texas dient dazu, die Kosten zu decken, die bei der Ausrichtung einer großen Sportveranstaltung entstehen. In der Vergangenheit kam der Fond bei der Ausrichtung des Super Bowls und diverser All-Star-Games im Baseball und Basketball zum Einsatz.

Entscheidung steht noch aus

Hierfür zahlten die Gemeinden, in denen die jeweilige Veranstaltung stattfand, unter anderem einen Teil ihrer Umsatzsteuereinnahmen in den Fond ein. Ob der Fond auch für die Ausrichtung eines Grand Prix in Austin in Anspruch genommen werden darf, hängt allerdings davon ab, ob ein Formel-1-Rennen als förderungswürdig erachtet wird. Eine Entscheidung darüber seitens der lokalen Verantwortlichen steht noch aus.

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