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Red Bull zieht Schlussstrich unter Unfall-Affäre

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Red Bull Racing  

Die Roten Bullen haben sich wieder lieb

03.06.2010, 14:44 Uhr | motorsport-total.com, Motorsport-Total.com

Red Bull zieht Schlussstrich unter Unfall-Affäre. Haben sich wieder lieb: Sebastian Vettel (li.) und Mark Webber (Foto: xpb.cc)

Haben sich wieder lieb: Sebastian Vettel (li.) und Mark Webber (Foto: xpb.cc) (Quelle: xpb)

Bei Red Bull herrscht wieder Friede, Freude, Eierkuchen. Nach tagelangen Diskussionen um den Unfall von Sebastian Vettel und Mark Webber beim Grand Prix der Türkei (hier geht es zu den Fotos des kuriosen Unfalls) gab es ein Krisengespräch im Werk in Milton Keynes. Im Anschluss an das Treffen gab die Mannschaft eine Presseerklärung heraus, in der es heißt, dass man unter den Vorfall einen Schlussstrich gezogen habe.

Team mit vollem Fokus auf Kanada-GP

An der Sitzung nahmen neben den beiden beteiligten Piloten auch Teamchef Christian Horner, Technikleiter Adrian Newey und Red-Bull-Konsulent Helmut Marko teil. "Es war ein positives Treffen", heißt es von Red Bull, "das einen Schlussstrich unter die Vorkommnisse in Runde 40 in Istanbul zieht. Das Team ist nun voll auf den kommenden Grand Prix in Kanada fokussiert."

Vettel: "Was passiert ist, war nicht gut"

Die Schlichtung hatte sich bereits angekündigt, nachdem Webber erklärt hatte, er wolle die Sache einfach schnell abhaken und nach vorne schauen. "Das Team hat uns in eine tolle Position gebracht und was passiert ist, war nicht gut", wird Vettel zitiert. "Es tut mir für das Team sehr leid, dass wir die Führung im Rennen dadurch verloren haben."

Gab es einen Rüffel für den Deutschen?

"Mark und ich sind Rennfahrer, die auf der Strecke gegeneinander kämpfen", sagte der Heppenheimer nach dem Krisengipfel. "Wir sind Profis. Die Geschichte ändert nichts an unserer Zusammenarbeit. Wir sind ein tolles Team mit einem guten Spirit. Ich freue mich nun auf Kanada." Die Worte des jungen Deutschen lassen durchklingen, dass er sich womöglich in Milton Keynes einen kleinen Rüffel eingefangen hat.

Webber schwört das Team ein

"Es ist schade für das Team, dass wir beide die Chance verloren haben, das Rennen zu gewinnen", fasste Webber nach dem Meeting zusammen. "Das ist der Sport. So etwas passiert eben mal, auch wenn es nicht vorkommen sollte. Für alle Beteiligten tut es mir leid. Sebastian und ich werden dafür sorgen, dass sich so etwas nicht wiederholt. Wir arbeiten ohne Probleme weiter zusammen. Genug geredet: Es ist vorbei. Jetzt schauen wir auf Kanada."

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