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WM 2010: Lahm und Schweinsteiger bestehen den Härtetest

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Lahm und Schweinsteiger bestehen den Härtetest

04.06.2010, 22:24 Uhr | Aus Frankfurt berichtet Patrick Brandenburg, t-online.de

WM 2010: Lahm und Schweinsteiger bestehen den Härtetest. Match gegen Bosnien gedreht: Kapitän Lahm und Mittelfeldchef Schweinsteiger. (Foto: dpa)

Match gegen Bosnien gedreht: Kapitän Lahm und Mittelfeldchef Schweinsteiger. (Foto: dpa)

Mit einer starken zweiten Halbzeit hat sich die deutsche Nationalmannschaft das erhoffte Erfolgserlebnis für die WM 2010 geholt: Beim letztlich souveränen 3:1-Sieg über Bosnien-Herzegowina zeigte die junge DFB-Elf viele gute Ansätze: Spielfreude, Kombinationssicherheit, Torgefahr und die Fähigkeit, eine Partie auch unter widrigen Umständen noch drehen zu können. Die wichtigste Erkenntnis für Bundestrainer Joachim Löw war aber eine andere: Kapitän Philipp Lahm und Mittelfeldstratege Bastian Schweinsteiger sind endgültig auf ihren Positionen angekommen. Die neue Chefetage im deutschen Spiel hat den ersten Härtetest der Ohne-Ballack-Ära bestanden.

Lahm gibt die richtige Antwort

Selbstverständlich war das bestimmt nicht. Am Ende einer harten Vorbereitungsphase für das Turnier in Südafrika lief die Mannschaft gegen spielstarke Bosnier einem frühen Rückstand hinterher, in der Offensive hakte es mal wieder gewaltig. Doch die Deutschen ließen sich nicht beirren. So schnappte sich Lahm, der erneut auf der rechten Abwehrseite zum Zuge kam, kurz nach dem Wechsel den Ball für ein unwiderstehliches Solo über den halben Platz und donnerte die Kugel höchstpersönlich unter den Querbalken des gegnerischen Tores. "Ich habe noch ein besseres Gefühl als vor dem Turnier 2006", erklärte der stolze Torschütze nach der Partie. In der ersten Halbzeit hatte der Nachfolger von Michael Ballack als Teamkapitän noch einige Zeit mit seiner Rolle beim Gegentreffer gehadert: Er hatte unglücklich den Bundesliga-Torschützenkönig Edin Dzeko zum 0:1 angeschossen.

Schweinsteiger übernimmt Verantwortung

Auch Schweinsteiger fand nach Anlaufschwierigkeiten zur gewohnten Form zurück, trieb das immer stärker werdende Spiel an und glänzte mit einem tollen Anspiel auf Mesut Özil und einem Weitschusskracher. Dazu übernahm der 25-Jährige Verantwortung, als es darauf ankam. Mit einem Elfmeterdoppelpack sicherte er sich seine Länderspieltreffer 20 und 21, den Sieg für Deutschland und damit den wichtigen Schub fürs Selbstvertrauen. Nicht einmal die Wiederholung des ersten Strafstoßes brachte den Münchner aus dem Konzept. Ganz souverän verwandelte er gegen Keeper Kenan Hasagic. "In der zweiten Halbzeit konnten wir mit dieser jungen deutschen Mannschaft nicht mehr mithalten", sagte ein resignierter Gästetrainer Safet Susic nach der Partie.

Viel Offensivspielraum für Khedira

Denn auch das Zusammenspiel mit Sami Khedira klappte im DFB-Team mit zunehmender Spieldauer immer besser. Trotz der enormen Belastung der vergangenen Trainingstage: Schweinsteiger sicherte gut nach hinten ab und ermöglichte seinem Partner etliche Ausflüge in den gegnerischen Strafraum. Mit ein bisschen mehr Glück hätte Khedira eigentlich zwei Tore erzielen müssen. Der Stuttgarter gab starke Offensivimpulse - so wie Ballack zuletzt vor Jahren, als er noch nicht auf die Defensivrolle eingenordet worden war. "Die Rollenverteilung gefällt mir", lobte auch der Bundestrainer seine neue so genannte Doppelsechs, die im Mittelfeld die Fäden ziehen soll. Lediglich die Feinabstimmung bemängelte Löw.

Friedrichs Routine ist gefragt

Als weiterer wichtiger Baustein in der DFB-Hierarchie hat sich überraschend Innenverteidiger Arne Friedrich etabliert. Der Berliner hat seinen Platz in der Startelf wohl sicher. Nicht nur aufgrund des soliden Auftritts gegen Bosnien. "Arne hat mich in der Vorbereitung einfach überzeugt", sagte der Bundestrainer. " Er geht mit hoher Konzentration zu Werke, bringt sich sehr gut ein und redet mit den anderen Spielern." In seinem immer jünger werdenden WM-Kader setzt Löw offensichtlich große Stücke auf die Routine des Hertha-Kapitäns.

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