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Später Ausgleich rettet Neuseeland

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Später Ausgleich rettet Neuseeland

15.06.2010, 19:55 Uhr | sid, sid

. Der Neuseeländer Tony Lochhead rangelt mit dem Slowaken Vladimir Weiss (li.) um den Ball. (Foto: Reuters)

Der Neuseeländer Tony Lochhead rangelt mit dem Slowaken Vladimir Weiss (li.) um den Ball. (Foto: Reuters) (Quelle: imago)

Ein Tor in der letzten Sekunde hat Neuseeland einen Glücksmoment beschert und WM-Neuling Slowakei den Auftakt verdorben. Für das historische erste Tor der Slowaken bei einer Weltmeisterschaft hatte der ehemalige Stürmer des 1. FC Nürnberg, Robert Vittek, gesorgt. In einer Partie auf mäßigem Niveau waren die Osteuropäer den spielerisch limitierten Neuseeländern über weite Strecken des Spiels überlegen, eine Unachtsamkeit in der Nachspielzeit rettete den Kiwis das glückliche Remis. Es war der erste Punktgewinn bei einer Weltmeisterschaft für die All Whites, die bei ihrer bislang einzigen WM-Teilnahme 1982 alle Spiele verloren hatten.

Winston Reid sorgte mit seinem Treffer in der Nachspielzeit für Riesenjubel. Nationaltrainer Ricki Herbert, damals in Spanien als Verteidiger dabei, umarmte jeden einzelnen seiner Spieler. "Es ist großartig. Ich habe in den vergangenen fünf Jahren niemals den Glauben an diese Mannschaft verloren", sagte der 48-Jährige. "Als Spieler bei einer WM zu spielen, war schon ein Traum, aber das hier ist noch größer. Das ist das beste Resultat unserer Geschichte."

Bei der Slowakei dagegen herrschte Fassungslosigkeit, denn Torjäger Vittek hatte den Debütanten lange Zeit vom ersten WM-Sieg träumen lassen. Der frühere Bundesliga-Profi traf per Kopf nach einer Flanke des Bochumers Stanislav Sestak in der 50. Minute. Dann kam Reid vom dänischen FC Midtjylland, der in seiner Profikarriere zuvor insgesamt erst drei Tore erzielt hatte. Für Vittek war es ein schwacher Trost, zum "Man of the match" gekürt zu werden.

Slowakei das aktivere Team

Vor der enttäuschenden Kulisse von nur 20.000 Zuschauern boten beide Mannschaften im Royal-Bafokeng-Stadion von Rustenburg lange Zeit fußballerische Langeweile. Die Slowakei fand erst nach knapp einer halben Stunde besser ins Spiel. Trainer-Sohn Vladimir Weiss bediente in der 28. Minute Sestak, doch der Stürmer zielte am Tor vorbei. Nach der Führung durch Vittek, der mittlerweile in der Türkei bei MK Ankaragücü sein Geld verdient, verflachte die Partie wieder. Kapitän Marek Hamsik vergab in der 64. Minute aus zehn Metern nach Vorarbeit Sestaks. Vittek hatte in der 69. Minute eine weitere Chance, doch Reid klärte und rettete sich damit selbst die Gelegenheit, später zum Helden zu werden.

Bundesliga-Power für den Neuling

Die All Whites gefielen nur zu Beginn der Partie. Chris Killen vom englischen Zweitligisten FC Middlesbrough sorgte mit einem Schuss aus 20 Metern übers Tor noch für etwas Unterhaltung. Drei Minuten später war erneut Killen nach einem Freistoß mit dem Kopf zur Stelle, doch Torhüter Jan Mucha hatte keine Mühe. Shane Smeltz traf in der 38. Minute nur das Außennetz. Mehr und mehr zum Unsicherheitsfaktor im Spiel der Kiwis entwickelte sich Keeper Mark Paston. Erst flog er nach einer Ecke am Ball vorbei, dann vertändelte er den Ball an Vittek, der die sich plötzlich bietende Chance nicht nutzte. Weiss setzte im ersten Spiel auf geballte Kraft aus der Bundesliga. In der Abwehr kamen Jan Durica (Hannover 96) und Radoslav Zabavnik (Mainz 05) zum Einsatz, im Sturm spielten der Neu-Schalker Erik Jendrisek (1. FC Kaiserslautern) und Sestak.

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