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Bungee Jumping lockt mit Variationsmöglichkeiten

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Bungee Jumping lockt mit spannenden Variationsmöglichkeiten

16.06.2010, 14:11 Uhr | tb

Bungee Jumping lockt mit Variationsmöglichkeiten. Bungee Jumping (Foto: Zoonar)

Bungee Jumping (Foto: Zoonar)

Bungee Jumping erfreut sich in den letzten Jahren einer weltweiten Fan-Gemeinde. Neben dem klassischen Kopf-Über-Sprung haben Extremsportler auf der ganzen Welt beim Bungee Jumping mehrere Variationsmöglichkeiten entwickelt. So ermöglichen Elemente wie die Hüftbefestigung eine Luftakrobatik mit Saltos und Schrauben. Aber auch auf den Bungee-Neuling warten interessante Variationen wie der Tandem-Sprung oder der Rocket Bungee. Auf jeden Fall bleibt allen Sprungformen der ungeheure Nervenkitzel gemein, wenn vor dem Absprung der Blick in die Tiefe schweift oder im Scheitelpunkt des Fluges die Schwerkraft außer Kraft gesetzt ist.

Bungee Jumping-Variationen: Tandem-Sprung

Der Tandem-Sprung zählt im Bungee Jumping zu den Klassikern unter den Variationsmöglichkeiten. Gerade Einsteiger nutzen den gemeinsamen Sprung mit einem erfahrenen Guide, um sich anfangs ausreichend sicher zu fühlen. Beliebt ist der Tandem-Sprung auch bei Paaren oder guten Freunden. Ein wichtiger Faktor beim gemeinsamen Sprung ist die Einhaltung der Gewichtsobergrenze, die im Bereich von 160 kg liegt. Variationsmöglichkeiten bieten sich beim Bungee Jumping auch in den Absprunghöhen. Die Tandem-Sprünge finden in den gängigen Höhen zwischen 40 und 60 Metern statt, aber auch Bungees mit über 100 Metern sind hier möglich. Ein beliebtes Extra-Feature ist auch beim gemeinsamen Sprung der Water-Dip, bei dem die Springer mit dem Kopf ins Wasser tauchen.

Bungee Jumping-Variationen: Rocket Bungee

Der Rocket-Bungee stellt das Prinzip des konventionellen Bungee-Sprungs auf den Kopf. Der Springer wird am Boden von einer Vorrichtung festgehalten. Dann wird das Bungee-Seil von einem Kran gespannt. Wenn sich die Bodenhalterung löst, schnellt der Springer raketengleich in die Luft. Die Beschleunigung ist enorm, innerhalb einer Sekunde werden Geschwindigkeiten bis zu 100 km/h erreicht. Am Scheitelpunkt des Fluges hebt sich für einen Moment die Schwerkraft auf. Eine Kollision mit dem Bungee-Kran wird physikalisch durch eine ballistische Flugkurve vermieden, so dass eine sichere Entfernung zur Sprungkonstruktion gewährleistet ist.

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