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Formel 1: Für Peter Sauber ist der C29 ist eine Krücke

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Formel 1  

Peter Sauber: "Der C29 ist eine Krücke"

17.06.2010, 09:34 Uhr | motorsport-total.com, Motorsport-Total.com

Formel 1:  Für Peter Sauber ist der C29 ist eine Krücke. Sauber-Teamchef Peter Sauber ist mit dem bisherigen Saisonverlauf unzufrieden. (Foto: imago)

Sauber-Teamchef Peter Sauber ist mit dem bisherigen Saisonverlauf unzufrieden. (Foto: imago)

Die selbst gesteckten Erwartungen hat das Sauber-Team im Jahr 2010 auch nicht annähernd erfüllen können. Ein einziges WM-Pünktchen steht für die Schweizer nach acht Rennen in der laufenden Formel-1-Saison auf dem Konto. Nun ist Teamchef Peter Sauber der Kragen geplatzt. "Bringen wir es auf den Punkt: Der C29 ist eine Krücke", sagte er der Zeitung "Blick".
Bei den Tests vor dem Saisonstart hatte der Wagen noch einen guten Eindruck hinterlassen, seither gelingt aber kaum noch etwas. Die Schuldigen dafür hat Sauber auch schon ausgemacht. "Ein unangenehmes Abschiedsgeschenk von BMW und Willy Rampf.“ Sauber hatte Ende des vergangenen Jahres den von ihm gegründeten Rennstall wieder von BMW übernommen, nachdem der Autokonzern sich aus der Königsklasse des Motorsports zurückgezogen hatte.

Ärger mit der Zuverlässigkeit der Motoren

Auch mit den Ferrari-Motoren ist Sauber nicht zufrieden. "Fünf Motorschäden in acht Rennen. Das können wir nicht akzeptieren. Damit kommen wir bei je acht Motoren pro Fahrer nicht über die Runden. Wir brauchen sicher mehr - dann gibt es eben zehn Strafplätze“, schimpfte der Sauber-Teamchef.

Rampf hat mittlerweile seinen Dienst als Technischer Direktor quittiert, an seine Stelle ist Ex-Force-India-Mann James Key gerückt. Doch auf die Saison 2010 wird sich dieser Wechsel nach Einschätzung Saubers nicht mehr großartig auswirken. "Da können wir nur noch herumbasteln. Unsere ganze Hoffnung liegt jetzt auf dem C30 für nächstes Jahr."

Sponsoren gesucht

Fraglich ist derzeit, in welcher Form es 2011 mit den Schweizern weitergeht. Die Finanzierung der laufenden Saison ist nach Angaben des Teamchefs gesichert, doch große Sponsoren haben bislang einen weiten Bogen um das Hauptquartier im Schweizer Ort Hinwil gemacht. Gerüchte über einen möglichen Teamverkauf machten zuletzt die Runde. ART-Teilhaber Nicolas Todt soll Interesse angemeldet haben. Auch der Name Gerhard Berger war zu hören.

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