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Fallschirmspringen - Ausbildung: Nur mit Lizenz springen

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Fallschirmspringen - Ausbildung: Sprung nur mit Lizenz

17.06.2010, 15:48 Uhr | tb

Fallschirmspringen - Ausbildung: Nur mit Lizenz springen. Fallschirmspringen (Foto: cepixx)

Fallschirmspringen (Foto: cepixx)

In Deutschland dürfen nur Personen mit einer Lizenz Fallschirmspringen. Diese setzt ein Mindestalter von 14 Jahren, einen Erste-Hilfe-Kurs sowie eine Tauglichkeitsbescheinigung vom Hausarzt voraus. Während der Aufsicht dürfen die Schüler nur zusammen mit einem Ausbilder springen.

Die verschiedenen Ausbildungsmethoden beim Fallschirmspringen

In Deutschland existiert zum einen die konventionelle Fallschirmausbildung, zum anderen die AFF-Methode. Bei beiden Methoden muss der Schüler Sprünge ausführen, während dessen er Aufgaben lösen muss. Eine Aufgabe könnte beispielsweise darin bestehen das Flugzeug in einem besonderen Verfahren zu verlassen, im Freifall Drehungen zu absolvieren oder eine Ziellandung zu vollbringen. Bei der Ausbildung wird der Fallschirm durch ein automatisches Gerät geöffnet. Zudem muss der Schüler einen Hartschalenhelm tragen.

Fallschirmspringen: Die konventionelle Ausbildung

Zur konventionellen Prüfung gehören mindestens 23 Sprünge aus 1.200 und 3.000 Metern. Neben der praktischen Ausbildung muss der Schüler eine theoretische Prüfung absolvieren. Nachdem die Prüfung erfolgreich absolviert wurde, ist die Lizenz lebenslang gültig. Allerdings müssen pro Jahr mindestens 12 Sprünge nachgewiesen werden. Ansonsten müssen Überprüfungssprünge durchgeführt werden. In der Theorie kann der Schüler Trockenübungen durchführen, bei welchen er sich auf die eigentlichen Sprünge vorbereiten kann. Besonders beliebt ist das Bodyflying in einem Windkanal. Hier wird durch einen Propeller ein besonders starker Luftstrom hervorgerufen.

Das AFF-Konzept (Accelerated Freefall) beim Fallschirmspringen

Beim AFF-Ausbildungskonzept wird die Ausbildung innerhalb kürzester Zeit abgeschlossen. Beim in Amerika entwickelten Konzept muss der Prüfling sieben Sprünge aus einer Höhe von 3.500 bis 4.000 Metern absolvieren und wird dabei von zwei AFF-Ausbildern begleitet. Die Ausbilder korrigieren den Prüfling direkt während des freien Falls und erhöhen so den Lerneffekt. Während des Sprunges muss der Prüfling bestimmte Aufgaben erledigen. Falls diese nicht geschafft wurden, müssen die Sprünge gegebenenfalls wiederholt werden.

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