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Fallschirmspringen : Speedskydiving - eine neue Disziplin

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Fallschirmspringen: Speedskydiving - eine neue Disziplin

17.06.2010, 15:57 Uhr | tb

Fallschirmspringen : Speedskydiving - eine neue Disziplin .

Geübte Fallschirmspringer sind in der Lage, den Fallschirm punktgenau zur Erde zu steuern und die Zeit des freien Falls zu akrobatischen Übungen oder zur Bildung von Formationen zu nutzen. Im Fallschirmsport gibt es verschiedene Disziplinen, in denen die Luftakrobatik oder die Landung bewertet werden. Bei allen diesen Disziplinen ist die benötigte Zeit ein wesentliches Wertungskriterium. Der immer präziser werdenden Mess- und Aufzeichnungstechnik ist es zu verdanken, dass der Fallschirmsport ständig durch neue Sprungdisziplinen erweitert werden kann. Eine dieser neuen Disziplinen ist das Speedskydiving.

Freifallgeschwindigkeit in festgelegtem Messbereich ist ausschlaggebend

Speedskydiving ist die schnellste nichtmotorisierte Sportdisziplin der Welt. Beim Speedskydiving verlassen die Springer in 4.000 Meter Höhe das Flugzeug und stürzen sich bis zu einer Höhe von 1.700 Metern im freien Fall in die Tiefe. Dort erst öffnet sich der Fallschirm, der sie sicher zum Boden bringt. Die typische Sprunghaltung für Speedskydiver ist die aerodynamisch vorteilhafte Headdown Position. Die ersten 1.300 Meter des freien Falls nutzen Speedskydiver, um ihre Fallgeschwindigkeit zu beschleunigen. Schon in den ersten fünf Sekunden nach dem Absprung beschleunigen sie von null auf hundert. Nach weiteren fünf Sekunden erreichen sie eine Geschwindigkeit von etwa 250 Stundenkilometer und zehn Sekunden später können sie ihren Fall auf 400 Kilometer pro Stunde beschleunigt haben. In 2.700 Meter Höhe passieren die Springer das sogenannte Gate, den Beginn der Messstrecke. Diese ist 1.000 Meter lang. Spitzenspringer erreichen im Messbereich Geschwindigkeiten von über 500 Stundenkilometer. Und dabei verfügen sie über keinen weiteren Antrieb als die Erdanziehungskraft.

Was beim Speedskydiving zu beachten ist

Speedskydiver, die nacheinander das Flugzeug verlassen, springen in Abständen von etwa acht Sekunden ab. Am Ende des Messbereichs, auf 1.700 Meter Höhe, müssen die Springer ihre Geschwindigkeit auf 200 Kilometer pro Stunde reduzieren, damit sie 1.000 Meter über Grund ihren Fallschirm gefahrlos öffnen können. Bei doppelt so hoher Geschwindigkeit würde der Druck den Schirm regelrecht zerfetzen.

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