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Kitesurfen: Antrieb und Steuerung

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Kitesurfen: Antrieb und Steuerung

18.06.2010, 11:20 Uhr | tb

Kitesurfen: Antrieb und Steuerung. Kitesurfen (Foto: nagel77)

Kitesurfen (Foto: nagel77)

Kitesurfing ist ein moderner Extremsport, der dem Windsurfen ähnlich ist. Der Sportler steht hierbei auf einem dem Snowboard ähnlichen Brett, an dem eine Stange mitsamt Windsegel montiert ist. Durch aufkommenden Wind wird der Sportler auf dem Surfbrett vorangetrieben.

Das Brett ist beim Kiteboard dem Aufbau eines Snowboards ähnlich. Es misst in der Regel zwischen 120 und 165 Zentimeter Länge und 26 bis 45 Zentimeter Breite. Auf diese Weise ist das Surfbrett vom Sportler leicht zu transportieren, was die Beliebtheit des Kitesurfings insbesondere in Küstenregionen nachhaltig steigen lassen konnte.

Wie erfolgt der Antrieb beim Kitesurfing?

Der Begriff "Kite" meint einen Lenkdrachen, durch dessen Hilfe das Kiteboard angetrieben und gelenkt werden kann. Je nach Ausrichtung durch den Surfer kann ein Richtungswechsel des Boards veranlasst werden. Der Antrieb beim Kitesurfen erfolgt hydrodynamisch, also mithilfe des Auftriebs bei der Fahrt über das Wasser. Dies erklärt die verschiedenen Größen des Boards, die abhängig von der Größe und dem Gewicht des Sportlers sind.

Die Kraftübertragung auf das Board, die durch die Füße des Sportlers erfolgt, wird durch Fußschlaufen am Board gewährleistet. Diese geben dem Sportler zudem zusätzlichen Halt auf der mitunter rutschigen und nassen Oberfläche des Boards. Bei manchen Kiteboards kommen statt Schlaufen feste Bindungen zum Einsatz. Diese stellen jedoch ein zusätzliches Verletzungsrisiko dar, sodass vor allem Anfänger auf feste Bindungen verzichten sollten.

Wie erfolgt die Steuerung beim Kitesurfing?

Eine Bar, also eine Lenkstange, ermöglicht dem Kitesurfer den Schirm des Boards entsprechend dem Wind anzupassen. Hierdurch ist eine Steuerung des Schirms im Windfenster möglich. Um die Richtung zu ändern, erfolgt eine langsame Drehung des Schirms entsprechend der Windrichtung.

Die Steuerung orientiert sich beim Kitesurfing somit am Prinzip eines Segelbootes. Auch beim Kitesurfing kann gegen den Wind aufgekreuzt werden. Je nach Leinenhöhe und der Eigengeschwindigkeit des Boards können sich Unterschiede im Bereich der Steuerung ergeben.

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