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Kitesurfen – Maßnahmen für die Sicherheit

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Kitesurfen – Maßnahmen für die Sicherheit

18.06.2010, 11:21 Uhr | tb

Kitesurfen – Maßnahmen für die Sicherheit. Kitesurfen: Kitesurfer am Strand (Foto: jacko)

Kitesurfen (Foto: jacko)

Immer wieder führt das Nichtbeachten der wichtigsten Sicherheits-Grundregeln beim Kitesurfen zu Unfällen. Da Kitesurfen einer Flugsportart sehr ähnelt, müssen auch Umstände berücksichtigt werden, die Fliegern Probleme bereiten. Sicherheitsmaßnahmen betreffen nicht nur die Ausrüstung, sondern vor allem Umstände wie Wetter und regionale Gegebenheiten. Sobald die Verbindung zum Flugdrachen schlecht ist und er bei Problemen nicht schnell gelöst werden kann, führt das oft auch zu schweren Unfällen. Die Kraft des Windes wird häufig unterschätzt und die Wetterverhältnisse falsch eingestuft.

Dann kann es passieren, dass der Kitesurfer die Kontrolle über seinen Drachen verliert und etliche Meter über Wasser oder Strand geschleift wird. Schläge und Aufprall können tödliche Verletzungen herbeiführen. Auch bei leichtem Wind kann der Kitesurfer schon von einer Böe erfasst werden und viele Meter geliftet werden oder die Thermik ergreift den Sportler und zieht ihn viele Meter in die Höhe.

Wer die folgenden Kitesurfing-Tipps beherzigt, kitet im Allgemeinen sicher:

• Kitematerial, Leinen und Bar und den korrekten Aufbau vor dem Start genau prüfen
(alles muss absolut zuverlässig funktionieren)
• Wetter- und Windverhältnisse prüfen (Nicht bei ablandigem Wind kiten, es besteht Abtreibegefahr)
• Ein Safety-Auslösesystem benutzen
• Sicherheitsabstand zu anderen Wassersportlern einhalten
• Aufwinde an Deichen und Böschungen ernst nehmen
• Helm und Prallschutzweste tragen
• Strömungen und Sandbänke beachten
• Möglichst nicht alleine kiten

Auslösesysteme beim Kitesurfen bieten Sicherheit

Eine Kitesafety oder Auslösesystem hat die Funktion, den Kite bei gefährlichen Situationen auszulösen und ihm möglichst vollständig die Kraft zu nehmen, damit er nicht wegfliegen kann. Je einfacher das Sicherheitssystem zu handhaben ist, desto besser. In Stresssituationen hilft es nämlich nicht, wenn man erst ein kompliziertes System betätigen muss. Einen hundertprozentigen Schutz vor Unfällen gibt es genau wie beim Autofahren nicht. So schadet es nicht, den Verstand walten zu lassen und auch einmal auf sein eigenes Bauchgefühl zu hören. Im Zweifel sollte man lieber kein Risiko eingehen.

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