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Wasserski: Die Kraft der Seilbahn nutzen

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Wasserski: Die Kraft der Seilbahn nutzen

18.06.2010, 11:49 Uhr | tb

Wasserski: Die Kraft der Seilbahn nutzen .

Wasserskifahrer werden von einem Motorboot oder von einer Seilbahn gezogen. Seilbahnanlagen für Wasserskifahrer befinden sich beispielsweise an Seen, in denen Wassersport betrieben werden darf. Eine Wasserskiseilbahn ist eine Liftanlage, die im Prinzip ringförmig gebaut ist. Sie besteht aus einem endlosen Doppelstahlseil, das etwa acht Meter über der Wasseroberfläche lokalisiert ist. An diesem Umlauflift befindet sich etwa alle 80 Meter ein Bügel-Paar, der sogenannte Mitnehmer. An ihm können Zugleinen mit einem Haltegriff für den Wasserskifahrer eingehängt werden.

Die Geschwindigkeit des Umlaufseils beim Wasserski

Nach dem Start wird der Wasserskifahrer auf die Geschwindigkeit des Umlaufseils beschleunigt. Das Starten im rechten Winkel zum Umlaufseil ermöglicht eine sanfte Beschleunigung ohne dass die Geschwindigkeit des Umlaufseils zum Einsteigen verringert werden muss. Es ist jedoch möglich, sie von einem geringen Niveau bis auf über 60 Kilometer pro Stunde heraufzuregeln. Slalomlaufende Wasserskifahrer können Geschwindigkeiten von mehr als 120 Kilometern pro Stunde erreichen.

Die Ausstattung der Wasserski-Liftanlage

Zu einer Liftanlage, beziehungsweise zu einer Seilbahnanlage für Wasserskifahrer, zählen nicht nur die Stahlseile, Umlauflifte, Bügelpaare und Zugleinen, sondern auch das sie umgebende Wasser sowie verschiedene Sprungrampen mit unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden. Auch Uferrestaurants, Liegewiesen und Tribünen, von denen aus die Wasserskifahrer beobachtet werden können, gehören zum üblichen Ambiente einer Wasserskianlage. Eine Sportgeräteverleihstation gehört ebenfalls zu den typischen Peripherieeinrichtungen von Wasserskiliftanlagen.

Technische Details der Wasserski-Seilbahn

Die Wasserskiseilbahn wurde in den 1960er Jahren vom Ingenieur Bruno Rixen entwickelt. Er erfand das doppelte Umlaufseil, das Vorraussetzung für hohe Geschwindigkeiten beim Ziehenlassen und beim aktiven Slalomlaufen ist. Das doppelte Stahlseil wird von einem Elektromotor betrieben. Das Seil verläuft in einem großflächigen Fünf- oder Sechseck und hat deshalb keinen Anfang und kein Ende. Insgesamt haben die Doppel-Stahlseile von Wasserski-Seilbahnen eine Länge von 600 bis 1.000 Metern. Die erste Wasserski-Seilbahn, die Urlauber und Freizeitsportler nutzen konnten, wurde 1966 an der spanischen Mittelmeerküste errichtet. Heute werden weltweit etwa 200 Wasserski-Seilbahnen betrieben.

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