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Freeride-Snowboarden: Fahren im Backcountry

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Freeride-Snowboarden: Fahren im Backcountry

18.06.2010, 11:52 Uhr | tb

Freeride-Snowboarden: Fahren im Backcountry. Snowboarden (Foto: kencko)

Snowboarden (Foto: kencko)

Das Snowboarden ist, anders als man zunächst vermuten könnte, eine völlig heterogene Sportart. So bestehen innerhalb der Snowboardszene verschiedene Disziplinen, die abgesehen von der grundsätzlichen Form des Snowboards nicht viel miteinander zu tun haben. Besonders bekannt ist hier etwa das Freestyle-Snowboarding, das mit dem Halfpipe-Fahren sogar olympische Disziplin geworden ist. Daneben wird das Freestyle-Snowboarding auch in speziell dafür angelegten Parks betrieben, die aufgrund der verwendeten Rampen an Skateparks erinnern. Weiterhin gibt es Rennen, die mit dem Snowboard gefahren werden. Hier stehen nicht Tricks, sondern Geschwindigkeit und Beherrschung des Boards im Vordergrund. Besonders spektakulär ist indes das Freeride-Snowboarden.

Snowboarden: Tiefschneeschwünge als Mittelpunkt des Freeridings

Das Freeride Snowboarden zeichnet sich insbesondere durch das genutzte Terrain aus. Anders als fast alle anderen Wintersportarten findet das Freeride-Snowboarden nämlich nicht auf hierfür präparierten Pisten, sondern im so genannten Backcountry statt. Gemeint ist damit die natürliche, schneebedeckte Berglandschaft. Hier stehen die natürlichen Hindernisse wie Bäume, Klippen und Abhänge im Vordergrund. Auch der tiefe Schnee, der so genannte Powder, wird durch Tiefschneeschwünge genutzt. Ziel ist dabei nicht das möglichst schnelle Bewältigen des Berges, sondern viel eher eine möglichst ansprechende Route. Dabei versuchen die Snowboarder, die natürlichen Eigenschaften der Umgebung, wie Schneeverwehungen, Hügel oder kleine Täler, entsprechend zu nutzen.

Snowboarden: Tricks und Sprünge beim Freeriden

Daher werden an geeigneten Stellen auch Tricks und Sprünge gezeigt. Besonders spektakulär sind diese etwa von höheren Klippen. Profis im Freeride-Snowboarden schaffen hier je nach Höhe des Sprungs mehrfache Saltos und Schrauben. Auch werden Sprünge von sehr hohen Klippen in den Pulverschnee herein gemacht, wobei die luftige Textur des Schnees den Sprung abfedert und den Snowboarder vor schweren Verletzungen bewahrt. In den bekanntesten Freeride-Wettbewerben springen Freerider Klippen bis zu 15 Metern. Die Sprünge selber unterscheiden sich nicht von den sonst im Snowboarden üblichen Tricks, wie sie etwa in der Halfpipe gezeigt werden.

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