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Paraguay stößt Tür zum Achtelfinale auf

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Paraguay stößt Tür zum Achtelfinale auf

20.06.2010, 21:06 Uhr | dpa, dpa

. Paraguays Spieler bejubeln den Sieg gegen Slowenien. (Foto: dpa)

Paraguays Spieler bejubeln den Sieg gegen Slowenien. (Foto: dpa)

Die Bundesliga-Stars Nelson Valdez und Lucas Barrios stehen mit Paraguay mit einem Bein im WM-Achtelfinale. Durch Tore von Enrique Vera (27.) und Cristian Riveros (86.) gewannen die Südamerikaner in Bloemfontein mit 2:0 (1:0) gegen WM-Neuling Slowakei und legten in der Gruppe F den Grundstein zum Einzug in die K.-o.-Runde der WM. Vor 26.643 Zuschauern im längst nicht voll besetzten Free State Stadium blieben die Slowaken viel zu passiv und müssen nach der ersten Turnier-Niederlage die vorzeitige Heimreise aus Südafrika fürchten.

Santa Cruz trumpft auf

Das Stelldichein aktueller und ehemaliger Bundesliga-Stars stand klar im Zeichen Paraguays, das entschlossener zu Werke ging und den guten Eindruck der lateinamerikanischen Teams bei dieser WM bestätigte. Zur Unterstützung der beiden Dortmunder Valdez und Barrios hatte Trainer Gerardo Martino mit dem früheren Bayern-Stürmer Roque Santa Cruz noch einen dritten Stürmer aufs Feld geschickt. Die Maßnahme zahlte sich aus, denn das Angreifer-Trio bewegte sich sehr gut und tauschte häufig die Positionen. Dadurch waren sie von der slowakischen Abwehr schwer in den Griff zu bekommen.

Schon in der 3. Minute prüfte der starke Santa Cruz erstmals Keeper Jan Mucha, der den 18-Meter-Schuss mit Mühe um den Pfosten drehte. Ein Traumpass von Barrios leitete nach knapp einer halben Stunde die verdiente Führung für Paraguay ein. Der in Ecuador spielende Vera nahm die Vorlage des Dortmunders auf und schlenzte den Ball mit dem Außenrist unhaltbar für den slowakischen Schlussmann in die lange Ecke. Acht Minuten vor der Pause verhinderte Mucha per Fußabwehr gegen Santa Cruz einen höheren Rückstand für sein Team.

Slowaken ohne Durchschlagskraft

Slowaken-Coach Vladimir Weiss hatte nach dem enttäuschenden 1:1 gegen Neuseeland gleich drei Leute ausgetauscht und gab unter anderem Peter Pekarik vom VfL Wolfsburg eine Chance. Jan Durica von Hannover 96 rückte aus der Abwehrmitte nach links und sicherte dort den ehemaligen Nürnberger Robert Vittek ab. Der Bochumer Stanislav Sestak agierte als einzige Sturmspitze der Slowaken. Als Opfer dieser Umstellungen mussten der künftige Schalker Erik Jendrisek und Radoslav Zabavnik (Mainz 05) zunächst auf die Bank.

Doch von Angriffsschwung war beim Neuling nicht viel zu sehen. Die nach dem missglückten Auftakt unter Zugzwang stehenden Slowaken spielten viel zu abwartend und passiv. Den seltenen Vorstößen fehlte zudem die Präzision, um die Hintermannschaft um Antolin Alcaraz in Verlegenheit zu bringen. Ein Kopfball von Kornel Salata (35.), der hoch über das Tor von Justo Villar flog, war die ganze Ausbeute in den ersten 45 Minuten.

Schwache zweite Hälfte

Auch zu Beginn der zweiten Hälfte gaben die Slowaken ihre zögerliche Haltung nicht auf und leisteten sich weiter zu viele Fehler im Aufbau. Alleinunterhalter Sestak wich häufiger auf die Flügel aus, konnte sich aber auch dort kaum durchsetzen. Da auch die Südamerikaner nach der Pause den Zug zum Tor vermissen ließen, verflachte die Partie immer mehr. Valdez forderte seine Teamkollegen durch Gesten auf, sich nicht auf dem Vorsprung auszuruhen, doch erst in der 72. Minute gab es bei Veras Kopfball wieder eine Möglichkeit. Dann machte Riveros kurz vor Schluss alles klar.

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