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Paragleiten - die Landung

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Paragleiten - die Landung

21.06.2010, 10:01 Uhr | tb

Paragleiten - die Landung. Paragleiten - die Landung (Foto: Zoonar)

Ein Paragleiter landet. (Foto: Zoonar)

Das Paragleiten ist ein beliebter Freizeitsport, der in kurzer Zeit erlernt werden kann. Zum Paragleiten verwendet man einen Gleitschirm, der aus einer langgestreckten Kappe besteht, an von der mehrere Leinen herabhängen. Diese sich bündeln in einem Gurtzeug, in das in der Regel eine Sitzgelegenheit integriert ist. Von dort aus kann der Pilot den Gleitschirm steuern.

Beim Paragleiten im Gelände sicher aufsetzen

Rings um den Sitz verbergen sich Airbags oder Schaumstoffkissen, die eine sanfte Landung ermöglichen. Als Startpunkte für Paragleiter eignen sich Berge, Hügel oder Steilküsten. Für die Landung stehen in den meisten Fluggebieten Landeplätze zur Verfügung. Auch alle anderen Stellen, an denen sich keine Oberleitungen, Seilbahnkabel, Gebäude, Bäume, Zäune, Sümpfe, Wasserhindernisse oder andere Störfaktoren befinden, sind als Landeplatz geeignet. Sogar an Hängen und auf Bergen ist es möglich, mit dem Paragleiter zu landen.

Aerodynamische Gesichtspunkte und ihr Einfluss auf den Landevorgang beim Paragleiten

Sobald der Paragleiter über dem Landeplatz angelangt ist, kann der Pilot beginnen, seinen Landeanflug unter aerodynamischen Gesichtspunkten zu planen. Idealerweise fliegt er den Platz in einer U-förmigen Flugbahn an. Dazu nimmt er mit seinem Gleitschirm zunächst eine Position ein, die sich zu diesem Zeitpunkt in zirka 150 Meter Höhe, seitlich versetzt zum Landepunkt befindet. Dann beginnt er mit dem Gegenanflug. Bei vorhandenem Wind sollte dieser in Windrichtung stattfinden. Dabei fliegt der Pilot parallel zur Flugbahn des späteren Landeanflugs zunächst vom Landepunkt weg, um Höhe abzubauen.

Queranflug und Endanflug beim Paragleiten

Anschließend befindet sich der Paragleiter in etwa 100 Meter Höhe. Nun geht der Pilot nach einer 90-Grad-Kurve zum Queranflug über. Dabei verliert der Gleitschirm weitere 50 Höhenmeter. Nach einer zweiten 90-Grad-Kurve beginnt der Endanflug des Landepunktes. Hierbei wird nun entsprechend der Windverhältnisse entgegen der Windrichtung geflogen. Das hat den Vorteil, dass die Geschwindigkeit des Gleitschirms beim Landen gering gehalten werden kann. Am Ziel angekommen, setzt der Pilot stehend oder mit einer Laufbewegung am Boden auf.

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