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Villa beruhigt Spaniens Nerven

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Villa beruhigt Spaniens Nerven

22.06.2010, 17:30 Uhr | sid, sid

. David Villa (re.) und Fernando Torres bejubeln das zweite Tor gegen Honduras. (Foto: AP)

David Villa (re.) und Fernando Torres bejubeln das zweite Tor gegen Honduras. (Foto: AP)

Torero David Villa hat Europameister Spanien bei der WM in Südafrika zurück in die Erfolgsspur geschossen. Auf den Tag genau 46 Jahre nach dem ersten spanischen EM-Triumph 1964 im eigenen Land war der Stürmerstar beim 2:0 (1:0) gegen Honduras mit einem Doppelpack (17./51.) der Matchwinner für die Iberer. Dabei leistete er sich sogar den Luxus eines verschossenen Foulelfmeters (62.). Außerdem verzeichnete er einen Lattentreffer (7.).

Spanien braucht zum sicheren Einzug ins Achtelfinale nun einen Sieg im letzten Gruppenspiel gegen Chile. Honduras, das noch gegen die von Ottmar Hitzfeld trainierten Schweizer antreten muss, hat nur noch bei einem Sieg eine theoretische Chance aufs Weiterkommen.

Spanier ohne Iniesta

Vor 54.386 Zuschauern im Ellis Park von Johannesburg wurde Spanien seiner Favoritenrolle von Beginn an gerecht. Die Iberer zeigten das weitaus strukturiertere Spiel und setzten die Lateinamerikaner konsequent unter Druck. Spaniens Trainer Vicente del Bosque hatte seine Startelf nach der peinlichen 0:1-Auftaktniederlage gegen die Schweiz auf zwei Positionen umgestellt und offensiver ausgerichtet. So rückte der nach einer Knieoperation endgültig wieder genesene Fernando Torres neben EM-Torschützenkönig Villa in die Spitze, Jesus Navas spielte auf dem rechten Flügel. Für das Duo blieben der angeschlagene Andres Iniesta und David Silva auf der Bank.

Honduras zu harmlos

Die Honduraner, bei denen Stürmer David Suazo nach auskurierter Muskelverletzung die einzige Spitze bildete, wurden nach knapp 15 Minuten zwar mutiger. Für wirklich zwingende Offensivaktionen fehlte es dem Team von Trainer Reinaldo Rueda aber an den nötigen Mitteln. Auch die Abwehr der Honduraner wirkte streckenweise überfordert und wurde von Villa beim Treffer zum 1:0 regelrecht vorgeführt. Der Angreifer, der zur kommenden Saison vom FC Valencia zum FC Barcelona wechselt, schüttelte seine Gegenspieler problemlos ab, stieß nach innen und versenkte den Ball im Fallen im langen Eck.

Abschlussschwäche bleibt

In der Folgezeit machten die Spanier zu wenig aus ihrer Überlegenheit und versäumten es, weiter zu erhöhen. Xavi (24.), Villa (40.) und vor allem Torres mit einer Doppelchance (33.) vergaben noch vor dem Seitenwechsel weitere gute Möglichkeiten und ließen Erinnerungen an die Partie gegen die Schweiz aufkommen. Auch da hatte sich der Europameister zwar überlegen präsentiert, im Abschluss jedoch deutliche Schwächen offenbart.

Villa macht Deckel drauf

Honduras bemühte sich hingegen lediglich um gelegentliche Entlastungsangriffe. Allerdings strahlten Los Catrachos anders als beim ersten WM-Duell der beiden Teams vor 28 Jahren kaum Gefahr aus. 1982 hatte der Underdog Spanien ein 1:1 abgerungen. Davon war der Außenseiter auch im zweiten Durchgang weit entfernt. Die Lateinamerikaner wurden vom Europameister streckenweise eingeschnürt. Fast folgerichtig wurden die Spanier mit Villas zweitem Treffer belohnt. Der Torjäger traf mit einem Schuss von der Strafraumgrenze, der von Osman Chavez allerdings noch abgefälscht wurde.

Sperre für den Torschützen?

Einziger Wermutstropfen für Spanien könnte eine Tätlichkeit David Villas sein, zu der er sich im Strafraum-Getümmel hatte hinreißen lassen. Dabei hatte ihm sein Gegenspieler versucht auf den Fuß zu treten, woraufhin sich Villa mit einem Wischer ins Gesicht seines Gegners revanchierte. Der Schiedsrichter ahndete diese Situation nicht, der Videobeweis könnte nun nachträglich noch zu einer Sperre Villas führen.

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