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Formel 1 will CO2-Ausstoß weiter verringern

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Rund um den Rennzirkus  

Neue Pläne: Formel 1 soll umweltfreundlicher werden

30.06.2010, 13:04 Uhr | dpa, dpa

Formel 1 will CO2-Ausstoß weiter verringern. Die Formel 1 soll umweltfreundlicher werden (Foto: xpb.cc)

Die Formel 1 soll umweltfreundlicher werden (Foto: xpb.cc) (Quelle: xpb)

Die Formel 1 kämpft gegen ihr Image als Umweltverschmutzer: Nach einer Untersuchung aller durch die Königsklasse verursachten Treibhausgase hat die Teamvereinigung FOTA ein neues Umweltprogramm präsentiert. Zusammen mit bereits eingeleiteten Maßnahmen sollen damit die Kohlendioxid-Emissionen der gesamten Formel 1 bis zum Jahr 2012 um 12,4 Prozent gegenüber 2009 reduziert werden.

Zudem will die FOTA mit dem Automobil-Weltverband FIA ein neues Reglement für Formel-1-Motoren entwickeln. Ab 2013 soll dieses die Verwendung von Motoren und Antriebskomponenten mit Technologien vorschreiben, "welche dafür ausgelegt sind, die Effizienz beim Kraftstoffverbrauch zu erhöhen. Gleichzeitig werden Änderungen im sportlichen Reglement dafür sorgen, dass der Wettbewerbsvorteil durch geringeren Benzinverbrauch erhöht wird".

Whitmarsh spricht von spannender Zeit

Schon vor ihrer Umsetzung pries FOTA-Präsident Martin Whitmarsh, der zugleich Teamchef von McLaren Mercedes ist, die Pläne überschwänglich. "Für die Formel 1 ist diese Zeit sehr spannend, und ich bin froh, dass es unser Sport geschafft hat, mit diesem Umweltprogramm eine globale Führungsrolle einzunehmen", sagte Whitmarsh.

Zufrieden äußerte er sich auch über die Untersuchungsergebnisse bisheriger Maßnahmen. "Die gute Nachricht ist, dass die gemeinsamen Anstrengungen von FIA und FOTA in den Bereichen Effizienzsteigerung und Ressourcen-Limitierung in der Formel 1 bereits ermöglicht haben, die CO2-Emissionen der Formel 1 insgesamt zu reduzieren."

Rennen verursachen nur kleinen Teil der Emissionen

Die FOTA betonte in ihrer Mitteilung, dass die zugrundeliegende Studie von der unabhängigen Umweltforschungsorganisation Trucost durchgeführt wurde und "die gesamte Versorgungskette der Formel 1" umfasst habe. Dabei habe sich herausgestellt, dass Rennen und Testfahrten lediglich einen kleinen Teil des insgesamt durch die Formel 1 entstehenden Kohlendioxid-Ausstoßes verursachten.

"Die FOTA hat hoch entwickelte Technik eingesetzt, um die Treibhausgase des gesamten Sports zu messen von der Rohstoffgewinnung über die Produktion, Logistik und den Rennen an sich", sagte Trucost-Projektleiter Richard Mattison und sprach von "ehrgeizigen Zielen".

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