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Der Kaiser sagt: "Wir brauchen Ballack"

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Der Kaiser sagt: "Wir brauchen Ballack"

08.07.2010, 00:35 Uhr | dpa, sid, dpa, sid

. Franz Beckenbauer. (Foto: imago)

Franz Beckenbauer. (Foto: imago) (Quelle: imago)

Seitens Michael Ballacks ist zu seiner Zukunft als Nationalspieler vor dem WM-Halbfinale seiner Kollegen gegen Spanien (heute ab 20.15 Uhr im t-online.de Live-Ticker) nichts zu hören ist. Dafür sprach der Kaiser höchstselbst, in seiner "Bild"-Kolumne: "Wir brauchen Ballack." Mit dieser Meinung allerdings steht Franz Beckenbauer relativ alleine da. Nicht nur Rekord-Nationalspieler Lothar Matthäus empfiehlt Ballack dessen Rückzug aus dem DFB-Dress. Auch 80,7 Prozent der t-online.de User sprechen sich gegen eine Rückkehr des 33-Jährigen aus.

"Ich will mich zu diesem Thema nicht äußern", sagte Ballack in einem Interview der luxemburgischen Tageszeitung "l'essentiel".

Das "Thema" sind eigentlich zwei: Diskutiert wird einerseits, ob die in Südafrika so erfolgreiche Nationalelf ihren derzeit rekonvaleszenten Kapitän überhaupt noch braucht. Beckenbauer bejaht dies, sein Weltmeister-Kapitän von 1990, Matthäus, nicht. Andererseits steht die Frage im Raum, ob Ballack seine Kapitänsbinde von WM-Vertreter Philipp Lahm zurückerhalten soll. "Ob er Kapitän bleibt oder nicht, ist unwichtig. Große Spieler sind auch Persönlichkeiten, wenn sie kein Stück Stoff am Arm tragen", schrieb Beckenbauer seine Antwort nieder. Als "großen Spieler" und "Persönlichkeit" sieht der 50-malige Kapitän der DFB-Auswahl Ballack also als nach wie vor unverzichtbar an. Die t-online.de User hingegen geben auch in der Kapitäns-Frage ein unmissverständliches Votum ab: 9,3 Prozent wünschen sich Ballack zurück in der Rolle des Spielführers. Aber 75 Prozent sprechen sich für Lahm aus.

Wer bewährt sich in der Krise?

Der gebe, wie auch Beckenbauer bestätigte, in Südafrika "eine gute Figur" ab und sei "ein Glücksfall". Derzeit scheint über der neuen, jungen Mannschaft überwiegend die Sonne. Beckenbauer aber wies auf den irgendwann irgendwo einsetzenden Schatten hin: "Künftig werden nicht alle Spiele so glatt laufen wie zuletzt bei der WM. Nach Niederlagen - wie es beim 0:1 gegen Serbien bereits passiert ist - wird die Frage aufkommen: Brauchen wir nicht doch Michael Ballack?"

Ballack hätte woanders wohnen sollen

Als Fehler bezeichnete Beckenbauer, dass Ballack bei seinem Besuch im WM-Quartier der DFB-Elf so nah ans Team herangerückt sei. "Dass Michael Ballack die Mannschaft in Südafrika besucht hat und sich von den DFB-Medizinern behandeln ließ, war völlig in Ordnung. Unglücklich finde ich jedoch, dass er mit dem Team im Hotel wohnte. Das passte nicht. Dort gehören nur die 23 Spieler hin, die auch während des Turniers im Einsatz sind. Sie sind völlig auf sich konzentriert."

Guter Heilungsverlauf

Mannschaftsarzt Hans-Wilhelm Müller-Wohlfahrt erklärte hinsichtlich der Genesung Ballacks: "Der überraschend gute Heilungsverlauf macht es möglich, dass er jetzt schon mit dem nächsten Schritt beginnen kann. Dafür ist ein deutlich erhöhter Trainingsumfang und auch eine gesteigerte Trainingsintensität nötig. Die dafür notwendigen Rahmenbedingungen, die er jetzt braucht, sind hier vor Ort nicht gegeben."

In Luxemburg gut aufgehoben

Auf das Reha-Center in Luxemburg, wo sich der frühere Münchner nunmehr aufhält, ist Ballack durch Mund-zu-Mund- Propaganda aufmerksam geworden. "Das ist ein Center mit sehr gutem Ruf, das mir viele Leute empfohlen haben. Mehrere Spieler, die dort waren, haben mir gesagt, dass es sich um einen Ort handelt, der besonders gut für Sportler geeignet ist, um eine Reha durchzuführen", sagte Ballack.

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