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Blatter: "Afrika kann stolz sein"

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Blatter: "Afrika kann stolz sein"

08.07.2010, 22:44 Uhr | dpa, dpa

. FIFA-Boss Joseph Blatter (li.) mit dem südafrikanischen Präsident Jacob Zuma. (Foto: imago)

FIFA-Boss Joseph Blatter (li.) mit dem südafrikanischen Präsident Jacob Zuma. (Foto: imago)

Schon drei Tage vor dem Endspiel zwischen Spanien und den Niederlanden hat FIFA-Präsident Joseph Blatter den Organisatoren der WM in Südafrika ein hervorragendes Zeugnis ausgestellt - und sich damit auch selbst gelobt. "Afrika kann stolz sein. Südafrika kann noch stolzer sein. Sie haben einen großartigen Job gemacht", sagte Blatter nach der letzten Sitzung des WM-Organisationskomitees in Johannesburg.

Afrikas Verbandschef und FIFA-OK-Vorsitzender Issa Hayatou gab das Lob sofort an Blatter zurück. "Wir danken ihm, dass er den Mut hatte, die WM nach Afrika zu geben. Die Vorurteile vieler Skeptiker widerlegt zu haben, macht uns stolz", sagte der Kameruner.

Gegenseitiges Schulterklopfen

Auch Südafrikas oberster WM-Planer stimmte in den allgemeinen Jubelchor ein. "Die WM war eine sehr aufbauende Erfahrung. Wir danken der FIFA für das Vertrauen und die gute Partnerschaft", sagte Irvin Khoza. Höhepunkt des gegenseitigen Schulterklopfens war ein klares Bekenntnis Blatters zu einer südafrikanischen Olympia-Kandidatur als nächstem Sport-Großprojekt am Kap. "Ich würde eine Bewerbung absolut unterstützen." Die WM habe bewiesen: "Es ist alles eine Frage des Vertrauens", sagte das IOC-Exekutivmitglied.

Beim Finale am Sonntag hofft Blatter auf einen Auftritt von Nelson Mandela - und deutete an, dass der Volksheld den WM-Pokal an den Sieger überreichen könnte. "Er hatte den Pokal bei der WM-Vergabe 2004 in der Hand. Es wäre ein wundervoller Moment für ihn und den afrikanischen Fußball, wenn das geschehen könnte", sagte Blatter. Ein Endspiel-Besuch Mandelas ist weiterhin ungewiss.

FIFA kalkuliert mit Einnahmen von rund drei Milliarden Dollar

In seiner ersten Dankesansprache stellte Blatter das Fair Play der Teams, die guten Besucherzahlen und die saubere Dopingbilanz heraus. Über finanzielle Aspekte der WM wollte er aber noch nicht sprechen. "Mir liegen noch keine Zahlen vor. Lasst uns abwarten, bis alle Kontostände bekannt sind", wiegelte Blatter diese Frage ab. Die FIFA kalkuliert mit WM-Einnahmen von rund drei Milliarden Dollar und einem Gewinn in neunstelliger Höhe.

Diskussion über technische Hilfsmittel vertagt

Entgegen Blatters Ankündigung wird es in dem internationalen Regelgremium IFAB doch keine schnelle Diskussion über technische Hilfsmittel für Schiedsrichter geben. Nicht im Juli, sondern erst im Oktober werde das International Football Association Board diese Thematik auf die Tagesordnung nehmen. Nach krassen Schiedsrichter-Fehlern hatte Blatter seine ablehnende Haltung modifiziert und neue Diskussionen über Chip-Ball und Video-Beweis angekündigt. Diese werden aber nun auf den Herbst vertagt.

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