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Silverstone: Vettel im Pech, fünf Deutsche unter den Top Ten

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GP von Großbritannien - Das Rennen in Silverstone  

Vettel im Pech, fünf Deutsche unter den Top Ten

11.07.2010, 13:42 Uhr | t-online.de, t-online.de

Silverstone: Vettel im Pech, fünf Deutsche unter den Top Ten. Sebastian Vettel im Red Bull (Foto: xpb.cc)

Sebastian Vettel im Red Bull (Foto: xpb.cc) (Quelle: xpb)

Ein Red Bull gewinnt den Großen Preis von Großbritannien - ganz wie erwartet. Doch heißt der Sieger nicht Sebastian Vettel, sondern Mark Webber. Zwar war der Deutsche von der Pole Position aus ins Rennen gegangen, doch ein Plattfuß beendete die mögliche Siegesfahrt schon kurz nach dem Start. Sein Teamkollege hingegen fuhr ungefährdet die für die Fahrerwertung so wichtigen 25 Zähler ein, ließ Lewis Hamilton und einen stark aufgelegten Nico Rosberg hinter sich.

Neben Rosberg und Vettel schafften auch noch Adrian Sutil, Michael Schumacher und Nico Hülkenberg den Sprung in die Punkteränge. Aus deutscher Sicht musste lediglich Timo Glock die Hoffnung auf WM-Zähler begraben. Der Wersauer beendete das Rennen auf Platz 18.

Vettels Traum vom Sieg platzt mit dem Reifen

Wie schnell sich Träume in Luft auflösen, das bekam einmal mehr Vettel zu spüren. Beim Start lieferte sich der Deutsche ein erwartet packendes Duell mit Webber, der seinem Ruf des Superstarters alle Ehre machte. Der Australier griff ohne Rücksicht auf Verluste an, drängte Vettel von der Strecke ins Grün. Als dieser wieder auf die Strecke zurückkam, musste er sich sofort gegen Lewis Hamilton zur Wehr setzen. Doch dieser Zweikampf währte nicht allzu lange, denn ein Plattfuß am hinteren rechten Rad zwang ihn, die Geschwindigkeit zu drosseln.

Langsam rollte Vettel um den Kurs in Richtung Boxengasse, um sich dort mit neuen Reifen ausstatten zu lassen. Von Platz 1 auf Platz 24 - so schnell kann es gehen. Ähnliches Pech ereilte Felipe Massa. Der Brasilianer touchierte den Boliden seines Teamkollegen Fernando Alonso und schlitzte sich dabei einen Reifen auf.

Mercedes GP mit spezieller Schumacher-Taktik

Während Webber an der Spitze einsam seine Runden drehte, konnte sich Schumacher von Platz zehn auf sieben vorschieben. Hinter Rubens Barrichello liegend, wurde der Rekordweltmeister von seinem Teamchef zum Service beordert. Die Lücke, in die er nach seinem Stopp fuhr, sollte ihm erlauben, einige Sekunden gut zu machen. Aber die Konkurrenz war nicht untätig und rief ihre Fahrer ebenfalls zum Reifenwechsel an die Boxen.

Weltmeister Button pflügt durchs gesamte Feld

Der erhoffte Vorsprung Schumachers verpuffte, doch bei Rosberg ging die Taktik auf. Schumachers Teamkollege blieb länger auf der Strecke und kam nach seinem Stopp vor Robert Kubica und Alonso auf die Piste. Derweil hatte sich Jenson Button bis auf Rang drei vorgearbeitet, wenn auch ohne Zwischenhalt beim Service. Dennoch, von Rang 14 aus gestartet, zeigte der Brite bei seinem Heimrennen eine tolle Leistung.

Alonso und Kubica lieferten sich einen erbitterten Fight, bei dem der Spanier unabsichtlich eine Schikane durchfuhr - und dafür von der Rennleitung mit einer Durchfahrtsstrafe belegt wurde. Unglücklicherweise konnte Alonso diese nicht rechtzeitig antreten, eine Safety-Car-Phase durchkreuzte die Pläne des Ferrari-Piloten. Dadurch fiel er zurück bis auf Platz 14.

Schönes Duell zwischen Vettel und Schumacher

Vettel behielt nach seinem Plattfuß am Start einen kühlen Kopf. Der Red-Bull-Fahrer konzentrierte sich auf die Verfolgungsjagd, eroberte Platz um Platz zurück. 13 Runden vor Schluss hatte sich Vettel bis auf Platz neun vorgekämpft, Hülkenberg bereits kassiert und traf nun auf sein großes Vorbild. "Good job, and now Michael - come on!", hieß es vom Kommandostand. Ein Duell mit Schumacher, das hatten sich die Fans schon vor Beginn der Saison gewünscht. Und Vettel überholte den Rekordweltmeister, der bei einer Attacke fair zurücksteckte.

Sich mit Rang acht zufrieden zu geben, das wäre nicht Vettels Art. So machte er gleich Druck auf Sutil. Der Force-India-Pilot wehrte sich erfolgreicher als Schumacher zuvor. Erst in der letzten Runde musste er sich Vettel geschlagen geben, nachdem dieser Sutil bei einer Attacke berührte.

Deutsches Quartett auf den Plätzen sieben bis zehn

An der Spitze hatte sich das Führungsduo bereits auf die Zielankunft eingestellt. Dahinter lag Rosberg vor Button, nur eine Sekunde trennte die beiden. Doch Rosberg rettete seinen Podiumsplatz ins Ziel, ließ Button ebenso hinter sich wie Rubens Barrichello und Kamui Kobayashi. Erst dahinter landete das deutsche Quartett Vettel, Sutil, Schumacher und Hülkenberg.

Webber erhielt erste Glückwünsche von der Teamleitung per Boxenfunk. "Toll Mark, Du hast das Rennen gewonnen", hieß es vom Kommandostand. Der Australier konnte sich in diesem Moment einen Seitenhieb nicht verkneifen und antwortete: "Nicht schlecht für einen Nummer-zwei-Fahrer." Der Australier spielte damit auf den Vorfall im Training an, als Sebastian Vettel den einzigen neu gefertigten Frontflügel verpasst bekam - und eben nicht Webber, obwohl dieser in der WM-Wertung vor Vettel lag.

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