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Ritterschlag und Jubel in Holland

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Ritterschlag und Jubel in Holland

13.07.2010, 23:50 Uhr | dpa, dpa

. Holland in Feierstimmung: Die Nationalelf wird in Amsterdam empfangen. (Foto: Reuters)

Holland in Feierstimmung: Die Nationalelf wird in Amsterdam empfangen. (Foto: Reuters)

Bert van Marwijk und Giovanni van Bronckhorst wurden in den Niederlanden mit höchsten Ehren bedacht: Der Trainer und sein Kapitän sind in den Ritterstand erhoben worden. Anschließend empfing Königin Beatrix das Oranje-Team in ihrem Palast Noordeinde in Den Haag und dankte den Spielern für ihre Gesamtleistung bei der WM. Doch die eigentliche Party folgte noch.

Beim fröhlichen Bootskorso für den Vizeweltmeister über Amsterdams Grachten floss das "Biertje" (Bier) überall - und auch auf dem geschmückten Boot der Oranje-Elftal in Strömen. Immer wieder prosteten sich Fans und Fußballer zu. Es gab Kusshändchen von ungezählten Meisjes am Ufer und in kleinen Booten, junge Burschen sprangen vor Begeisterung ins Wasser. "Eine solche Stimmung hat Amsterdam zuletzt mit den Beatles erlebt, und davor nur mit Elvis Presley", sagte ein TV-Reporter.

"Das hätte ich nun doch nicht erwartet, die vielen Menschen, das tut jetzt richtig gut", sagte Nigel de Jong erfreut. Stärker als andere Oranje-Kicker hatte der Mittelfeldakteur nach der dramatischen 0:1-Niederlage Hollands im WM-Finale gegen Spanien wegen allzu harten Einsteigens in der Kritik gestanden - vor allem wegen seines rotverdächtigen Kung-Fu-Tritts gegen die Brust von Xabi Alonso.

Van Marwijk weist Kritik zurück

Zwei Tage nach der dramatischen 0:1-Niederlage der Oranje-Elf im Finale der WM hat van Marwijk unterdessen Kritik an überharten Fouls seines Teams zurückgewiesen. "Das passt nicht zu mir, und das passt nicht zu unserem Team", sagte der Coach.

Es sei bedauerlich, dass internationale Medien ein solches Bild von der Elftal gezeichnet hätten. "Es gab vielleicht ein paar unglückliche Momente, aber von der Bank aus habe ich nichts gesehen, was so extrem gewesen wäre." Die große Zahl von Gelben Karten und schließlich einer Roten für das niederländische Team habe viel mit dem Schiedsrichter zu tun gehabt.

Van Bommel: "Schiedsrichter höchst unglücklich"

Auch Bayern-Kapitän Mark van Bommel widersprach bei dem Festempfang den Kritikern. Schließlich hätten auch die Spanier mehrfach Gelb gesehen, sagte der Oranje-Mittelfeldspieler. "Ich fand den Schiedsrichter höchst unglücklich." Referee Howard Webb hatte dagegen das extrem hart geführte Finale als "Höllenritt" bezeichnet.

Van Bommel sagte darüber hinaus, nach der Niederlage habe er zunächst überhaupt keinen Willkommensempfang in der Heimat gewollt. "Die Enttäuschung war groß, aber das beginnt sich nun in Stolz zu verwandeln, wo ich die Reaktionen in den Niederlanden sehe."

Bayerns Stürmerstar Arjen Robben sagte, er habe die Niederlage gegen Spanien noch nicht verwunden. "Es tut weh, so eine Chance zu verpassen." Er sei aber froh, dass er nach einer Verletzung kurz vor der WM doch noch bei dem Turnier spielen konnte.

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