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Wiese lässt seinem Frust freien Lauf

13.07.2010, 23:50 Uhr | t-online.de, t-online.de

. Tim Wiese kam bei der WM nicht eine Minute zum Einsatz. (Foto: imago)

Tim Wiese kam bei der WM nicht eine Minute zum Einsatz. (Foto: imago)

Die WM in Südafrika war eine bittere Erfahrung für Tim Wiese. Als einziger deutscher Akteur kam er nicht eine Minute für die Nationalmannschaft zum Einsatz. In der "Bild" machte er seinem Ärger Luft. "Ich bin sehr enttäuscht. Es ist so frustrierend, wenn du hundert Prozent gibst und du doch nicht aufgestellt wirst", so der 27-Jährige, der gleich nachlegte: "Mir war schon vor drei Jahren klar, dass ich nicht spiele. Der Grund wurde mir leider nie genannt." Trotz seines Reservisten-Daseins stehe er der Nationalmannschaft aber weiter zur Verfügung.

Auf die Frage nach seiner persönlichen Bilanz antwortete der Bremer mit Galgenhumor: "Eine erfolgreiche WM für mich. Ich habe ja auch viele Spiele gemacht." Im Spiel um Platz drei hätte Wiese Manuel Neuer vertreten sollen, doch eine Schleimbeutelentzündung im Knie machte den Einsatz zunichte. Eine Vorsichtsmaßnahme, denn "in einem Halbfinale oder Finale hätte ich mit einem Bein gespielt", so Wiese.

Neuer lässt lieber Taten sprechen

Offen bleibt Wieses Zukunft beim DFB auch angesichts der Konkurrenz. René Adler wird zurückkehren, und Manuel Neuer will nach seinen starken Leistungen bei der WM den Platz im Tor der Nationalmannschaft nicht kampflos räumen. Der "Bild" sagte der Schalker, dass er "selbstverständlich auch weiter die Nummer eins bleiben" wolle. Neuer setzt dabei auf Leistung statt auf große Worte. "Ich stelle keine Ansprüche, sondern möchte durch Leistung auf dem Platz überzeugen. Dann stehe ich hoffentlich weiter bei der Nationalmannschaft im Tor."

Neuer war vor dem Turnier in Südafrika zum Stammtorwart aufgestiegen, weil der als Nummer eins vorgesehene Adler wegen einer Rippenverletzung absagen musste. Gegen die verbleibenden Konkurrenten Wiese und Hans-Jörg Butt setzte sich der 24-Jährige schließlich durch. Bei der WM avancierte er zum großen Rückhalt der Mannschaft und gehörte zu den stärksten deutschen Akteuren.

WM-Keeper schwärmt von Löw

Für die Zukunft sieht Neuer die Nationalmannschaft gerüstet. "Wir haben ein sehr hungriges Team mit großem Potenzial. Von uns ist in Zukunft sehr viel zu erwarten", sagte der Schalker. Für den Keeper ist klar, dass die DFB-Mannschaft weiter von Joachim Löw trainiert werden sollte. "Er und alle Betreuer haben für eine sehr gute Atmosphäre gesorgt, uns immer top eingestellt und vorbereitet. Einen Umbruch könnte ich mir gar nicht vorstellen", schwärmte er vom Bundestrainer.

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