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Red Bull Racing: Vettels Teamkollege Webber entschuldigt sich

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Red Bull Racing  

Webber: "Ein Beispiel für australischen Sarkasmus"

15.07.2010, 09:28 Uhr | motorsport-total.com, Motorsport-Total.com

Red Bull Racing: Vettels Teamkollege Webber entschuldigt sich. Entschuldigt sich beim Team: Mark Webber (Foto: imago)

Entschuldigt sich beim Team: Mark Webber (Foto: imago) (Quelle: imago)

Allzu lange hat die Entschuldigung nicht auf sich warten lassen: Nach einer Aussprache mit Teamchef Christian Horner macht Mark Webber einen Rückzieher und nimmt einige seiner Äußerungen, die er im Rahmen des Großen Preises von Großbritannien tätigte, zurück. "Wir haben das Rennwochenende nachbesprochen und die Luft gereinigt", so der Australier.

Es werde in Zukunft bei Red Bull Racing wohl so sein, "dass der Fahrer bevorzugt wird, der mehr Punkte hat". In Silverstone kam es zum Eklat, nachdem Webber im Qualifying seinen neuen Frontflügel an seinen Teamkollegen Sebastian Vettel abtreten musste - und prompt den Kampf um die Pole Position verlor.

"Nicht schlecht für einen Nummer-2-Piloten"

Webber gewann dennoch das Rennen und rief nach dem Überqueren der Ziellinie sarkastisch in den Boxenfunk: "Nicht schlecht für einen Nummer-2-Piloten." Auf einer Pressekonferenz legte der Australier dann noch gehörig nach. Er hätte nie seinen Vertrag bei Red Bull unterschrieben, wenn er gewusst hätte, dass es so läuft, erklärte er vor den versammelten Journalisten. Unter anderem Vettel und der frühere Red-Bull-Pilot David Coulthard rieten Webber, solche Vorwürfe nicht in der Öffentlichkeit zu machen.

"Meine Enttäuschung über das Qualifying am Samstag hielt auch am Sonntag noch an. Aber das lag schlicht und ergreifend daran, dass ich, wie jeder andere Fahrer im Feld, die bestmögliche Erfolgschance haben wollte", so Webber. "Sebastian hat den neuen Frontflügel aus Gründen erhalten, die mir bis zum späten Samstagnachmittag nicht klar genug erläutert worden waren."

"Ein Beispiel für australischen Sarkasmus"

Es sei ihm durchaus klar, warum ein Team in gewissen Fällen einen Fahrer bevorzugen muss. "Im Eifer des Gefechts sagt man Dinge, die man im Nachhinein betrachtet vielleicht nicht hätte sagen sollen", bedauert Webber. "In der Formel 1 herrscht hoher Druck und enger Wettbewerb. Und wie in vielen Sportarten kochen die Emotionen und das Adrenalin hin und wieder hoch. Mein Kommentar im Boxenfunk nach dem Rennen war ein Beispiel für australischen Sarkasmus - im besten oder schlechtesten Sinne, ganz wie man es sehen mag."

Aber man könne sicher sein: "Unter dem Helm habe ich mich riesig gefreut, einen der wichtigen Grand Prix im Formel-1-Kalender und das Heimrennen von Red Bull gewonnen zu haben", berichtet der Australier, für den Silverstone auch eine Art Heim-Grand-Prix ist. "Ich wohne nur 40 Minuten davon entfernt, und Großbritannien und vor allem Buckinghamshire sind seit 15 Jahren meine Heimat. Von daher sind Silverstone und der Britische Grand Prix für mich etwas ganz Besonderes."

"Seb und ich sind keine Feinde"

Webber betont ausdrücklich, dass die Ereignisse nicht zu einem Streit zwischen ihm und Teamchef Horner geführt haben: "Christian Horner und ich kennen uns nun seit vielen Jahren. Wir sind Freunde und haben großen Respekt voreinander, der sich auch auf andere Bereiche erstreckt, wie zum Beispiel unser GP3-Team und das gemeinsame Interesse, junge Renntalente zu fördern." Der gegenseitige Respekt im Team betreffe auch ihn und Vettel. "Ich weiß, dass ich einen sehr guten Fahrer als Teamkollegen habe und ich würde es nicht anders haben wollen. In Teammeetings tauschen wir offen Informationen aus und tragen so zur Weiterentwicklung und Verbesserung unserer Autos bei. Seb und ich sind keine Feinde. Wir sind nur zwei Fahrer, die alles geben. Wir wollen das Beste für uns und für das Team, ganz einfach."

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