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Leichtathletik  

Trotz Jones-Doping: US-Staffeln behalten Medaillen

19.07.2010, 12:25 Uhr | dpa, sid, sid, dpa

Trotz Jones-Doping: US-Staffeln behalten Medaillen. Sydney 2000: Die erfolgreiche 4x400-Meter-Staffel um die gedopte Marion Jones (ganz rechts). (Foto: dpa)

Sydney 2000: Die erfolgreiche 4x400-Meter-Staffel um die gedopte Marion Jones (ganz rechts). (Foto: dpa)

Die sieben Staffelkolleginnen von Dopingsünderin Marion Jones bekommen ihre bei den Olympischen Spielen 2000 in Sydney gewonnenen Medaillen zurück. Diese richtungsweisende Entscheidung gab der Internationale Sportgerichtshof (CAS) bekannt. Die Teamkameradinnen von Jones, die nun Gold über 4x400 Meter und Bronze über 4x100 Meter behalten, waren gegen die Aberkennung ihrer Medaillen durch das Internationale Olympische Komitee (IOC) vor den CAS gezogen. Jones hatte dagegen zuvor schon alle fünf Medaillen verloren. Sie gab dreimal Gold und zweimal Bronze zurück.

Gold verlor Jones über 100 Meter, wo es wegen der Dopingaffäre der Sydney-Zweiten Ekaterini Thanou (Griechenland) 2004 in Athen laut IOC-Entscheid keine Olympiasiegerin geben wird, sowie über 200 Meter. Dort rückte bereits Pauline Davis-Thompson (Bahamas) als Olympiasiegerin nach, Silber erhielt Susanthika Jayasinghe (Sri Lanka) und Bronze Beverly McDonald (Jamaika). Im Weitsprung rückte Tatjana Kotowa (Russland) auf den Bronze-Rang der Amerikanerin.

Gefängnisstrafe wegen Meineides

Olympiasiegerin und Ex-Weltmeisterin Jones hatte im Oktober 2007 im Zuge der sogenannten BALCO-Affäre die Einnahme von verbotenen Substanzen zugegeben. Obwohl sie nie eines Dopingvergehens überführt wurde, sperrte sie die IAAF rückwirkend für zwei Jahre. Alle Ergebnisse der heute 34-Jährigen vom 1. September 2000 an wurden annulliert. Jones musste alle Olympia-Medaillen, ihre Prämien und bei IAAF-Veranstaltungen verdiente Einnahmen zurückgeben. Wegen Meineides wurde die Amerikanerin zu einer sechsmonatigen Gefängnisstrafe verurteilt, die sie während Olympia 2008 in Peking absaß. Die sieben US-Leichtathletinnen, die ihre Medaillen behalten dürfen, sind Andrea Anderson, Latasha Colander Clark, Jearl Miles-Clark, Torri Edwards, Chryste Gaines, Monique Hennagan und Passion Richardson.

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