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Sebastian Vettel: Distanz zu Webber

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Red Bull Racing  

Vettel: "Immer eine gewisse Distanz"

17.07.2010, 12:18 Uhr | sid, sid

Sebastian Vettel: Distanz zu Webber. Stets auf Distanz bedacht: F-1-Fahrer Sebastian Vettel (vorne) und Red-Bull-Teamkollege Mark Webber (hinten). (Foto: imago)

Stets auf Distanz bedacht: F-1-Fahrer Sebastian Vettel (vorne) und Red-Bull-Teamkollege Mark Webber (hinten). (Foto: imago) (Quelle: xpb)

Zwischen den beiden Red-Bull-Teamkollegen Sebastian Vettel und Mark Webber herrscht "immer eine gewisse Distanz". So jedenfalls beschrieb Vettel im Gespräch mit dem "Spiegel" die Situation. "Wir arbeiten zusammen, wo wir zusammenarbeiten müssen, um das Team voranzubringen und das Auto weiterzuentwickeln", sagte der 23-jährige Heppenheimer: "Ansonsten ist jeder auf sich fixiert und sucht seinen eigenen Vorteil." Die Kritik seines australischen Teamkollegen am Führungsstil bei Red Bull hält Vettel für unangebracht. "Vorrangig geht es um das Team. Ein Rennfahrer sieht die Dinge meist sehr eigensinnig", sagte der Deutsche.

Zu seinem Verhältnis zu Webber sagte Vettel: "Es herrscht immer eine gewisse Distanz. Wir arbeiten zusammen, wo wir zusammenarbeiten, um das Team voranzubringen und das Auto weiterzuentwickeln", sagte der Deutsche, der durch seinen Heimatort Heppenheim mit seinem Red-Bull-Boliden fahren will. "Ansonsten ist jeder auf sich fixiert und sucht seinen eigenen Vorteil." Er widersprach außerdem Webbers Behauptung, bei Red Bull habe man sich bereits zu Saisonmitte auf eine Rangfolge zwischen den beiden Fahrern zugunsten Vettels festgelegt: "In der Hackordnung steht am Ende derjenige oben, der schneller ist."

Seine ganz persönliche Zielsetzung hat der Hesse klar definiert: "Mein Ziel ist es, Weltmeister zu werden", sagte er. "Nur mitzufahren, daran hätte ich keine Freude. Ich brauche diese Selbstbestätigung, besser zu sein als alle anderen." Vettel betonte außerdem: "In der Formel 1 geht man unter, wenn man kein Egoist ist." Der Teamkollege sei der Erste, den man schlagen wolle, "weil ihm das gleiche Material zur Verfügung steht".

Vettels Vorbild: Rekordweltmeister Michael Schumacher

An Selbstbewusstsein mangelt es Vettel jedenfalls nicht. Diese Einstellung teilte damals auch sein Vorbild Michael Schumacher, an den der 18 Jahre jüngere Heppenheimer trotz der bislang eher mäßigen Saisonergebnisse im Mercedes nach wie vor glaubt. "Es ist alles andere als einfach, nach dreijähriger Pause zurückzukehren, selbst wenn man, wie er, nie ganz verschwunden war aus der Formel 1", sagte Vettel.

Vettel: "Schumacher wird zurückkommen"

"Die Autos haben sich verändert, die Reifen auch. Viele Dinge sind nicht mehr so, wie er sie gewohnt war." Der jüngste Grand-Prix-Sieger der Formel-1-Geschichte ist dennoch davon überzeugt, dass Schumacher die Schwierigkeiten in den Griff bekommt: "Wenn jemand das schafft, dann er. Wenn ich ihm ins Gesicht schaue und seine Körpersprache lese, dann sehe ich keine Verunsicherung oder gar Panik."

Webber und Vettel noch gute Chancen auf WM-Titel

In dieser Saison haben beide Konkurrenten noch beste Chancen auf den WM-Titel. In der Fahrerwertung rangiert Webber nach zehn von 19 Rennen an dritter Stelle vor Vettel. Erster ist McLaren-Pilot Lewis Hamilton vor seinem Teamkollegen und Weltmeister Jenson Button. Der nächste Grand Prix ist der Große Preis von Deutschland am 25. Juli auf dem Hockenheimring.

Ständiger Zwist sorgt für Unruhe im Team

Schon seit Monaten schwelt zwischen Vettel und Webber ein heftiger Konflikt, der erstmals beim Unfall in Istanbul, als beide mit ihren Autos ineinander krachten, eskalierte. Beim Rennen in Silverstone, das der 33-jährige Webber gewann, gab es die nächste Runde in der Auseinandersetzung. Bei der Zieldurchfahrt rief Webber über Boxenfunk Richtung Teamleitung: "Nicht schlecht für einen Nummer-2-Piloten." Einige Tage später entschuldigte er sich für sein Verhalten. Der Deutsche wurde nach einem für ihn unglücklichen Rennen immerhin noch Siebter.

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