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Red-Bull-Teamchef Horner: Weder Webber noch Vettel ist Nummer eins

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Red Bull  

Horner verteidigt seine Flügel-Entscheidung

20.07.2010, 16:29 Uhr | sid, sid

Red-Bull-Teamchef Horner: Weder Webber noch Vettel ist Nummer eins. Sebastian Vettel ist bei Teamchef Christian Horner nicht die Nummer eins. (Foto: imago)

Sebastian Vettel ist bei Teamchef Christian Horner nicht die Nummer eins. (Foto: imago)

Red-Bull-Teamchef Christian Horner hat noch einmal klargestellt, dass weder Mark Webber noch Sebastian Vettel die Nummer eins in seinem Formel-1-Team ist. Entscheidend sei, dass einer der beiden Piloten Weltmeister wird. "Es ist mir völlig egal, ob es am Ende der Australier oder der Deutsche ist. Hauptsache, er sitzt in einem Red Bull", erklärte Horner. Webber hatte sich nach dem Rennen in Silverstone öffentlich als Nummer-Zwei-Fahrer bezeichnet und seine Vertragsverlängerung bereut, weil er den einzig verbliebenen neuen Frontflügel hatte an Vettel abtreten müssen.

Horner verteidigte erneut sein Handeln: "Ich würde die gleiche Entscheidung heute, morgen, oder übermorgen treffen. Kein Individuum ist größer als das Team." Für den Teamchef ist die Sache abgehakt. "Wir haben schon früh in der vorigen Woche gesprochen. Es war eine gute Unterhaltung. Ich denke, Mark bedauert einige der Kommentare, die er nach dem Rennen abgegeben hat, denn sie haben eine großartige Teamleistung geschmälert", sagte Horner.

Horner: Entscheidung wurde "nicht klar genug kommuniziert"

Red Bull hatte den Flügel deshalb an Vettel gegeben, weil der zu diesem Zeitpunkt in der WM-Wertung besser platziert war. "Sollte so eine Entscheidung unter den gleichen Umständen noch einmal getroffen werden müssen, wovon ich hoffe, dass es nicht noch einmal passiert, würde die gleiche Logik angewendet", sagte Horner. Selbstkritisch gestand der Brite ein, dass dies Webber "nicht klar genug kommuniziert wurde". Als der Australier ins Qualifying ging, sei die Sache "nicht völlig transparent für ihn gewesen." Für Vettels Heimspiel in Hockenheim würde das bedeuten, dass Webber an der Reihe wäre, weil er jetzt vor seinem Teamkollegen liegt. "Aber wir hoffen, dass dieses Szenario nicht wieder auftritt und wir diesmal drei Frontflügel haben", sagte Horner.

Für Vettel ist der Streit im Team schon kein großes Thema mehr. "Von außen sieht das alles dramatisch und wild aus, aber intern ist das alles halb so wild. Man darf nicht alles auf die Goldwaage legen", sagte Vettel: "Alles was zählt, ist, dass wir in Hockenheim wieder angreifen. Der Kern ist, dass wir unser Selbstvertrauen nicht verlieren." In der WM-Wertung liegen beide Red-Bull-Piloten hinter dem britischen McLaren-Duo Lewis Hamilton (145 Punkte) und Jenson Button (133). Webber ist vor dem Großen Preis von Deutschland (ab 13.45 Uhr im t-online.de Live-Ticker) mit 128 Punkten Dritter, Vettel folgt mit 121 Zählern auf Rang vier.

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