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Fallschirmspringen: Der Tandemsprung

21.07.2010, 12:14 Uhr | tb

Fallschirmspringen: der Tandemsprung.

Fallschirmsportler springen von Hubschraubern oder Flugzeugen aus Höhen von bis zu 4.500 Metern in die Tiefe. Dabei ist es für erfahrene Springer kein Problem, den Fallschirm zielgenau zu Boden zu steuern. Doch auch auf Personen, die den Umgang mit einem Fallschirm nicht gewohnt sind, übt das Fallschirmspringen einen großen Reiz aus. Sie würden gern einmal einen Fallschirmsprung absolvieren, ohne aktiver Fallschirmsportler zu werden. Diesen Personen bietet das Tandemfallschirmspringen die Möglichkeit, ohne spezielle Grundkenntnisse, einen Fallschirmflug aus großer Höhe zu genießen.

Den gemeinsamen Absprung zu zweit absolvieren

Tandemsprünge werden von einem speziell lizenzierten Springer, dem Tandemmaster geführt. Dieser begleitet eine zweite Person, den Passagier. Der Passagier sollte idealerweise über 1,40 Meter groß und nicht schwerer als 90 Kilo sein. Nach oben besteht keine Altersgrenze. Die beiden Tandemspringer verlassen auf einer Höhe von etwa 4.000 Meter über Grund zu zweit den Hubschrauber oder das Flugzeug, um gemeinsam zu fliegen. 50 bis 60 Sekunden lang rasen sie im freien Fall der Erde entgegen. Der Schirm öffnet sich auf einer Höhe von 1.500 Metern.

Mit dem Brems- und Stabilisierungsschirm länger im freien Fall bleiben

Tandemsprünge werden mit speziellen Tandemfallschirmen ausgeführt, die mit zwei Gurtzeugen ausgestattet sind. Während des Sprungs hängt der Passagier im Passagiergurtzeug vor dem Tandemmaster. Der Haupt- und der Reservefallschirm, sowie die dazugehörigen Bedienelemente befinden sich am Gurtzeug des Tandemmasters. Zwei Haken im Schulterbereich und zwei Gurte an den Hüften sichern den Passagier in der Flugphase. Zusätzlich besitzt das Fallschirmsystem eine Öffnungsautomatik, die einspringt, wenn der Fallschirm nicht manuell geöffnet werden kann. Die Automatik überwacht den Freifall und öffnet den Schirm in einer bestimmten Höhe, falls er bis dahin noch geschlossen ist. Unmittelbar nach dem Absprung vom Luftfahrzeug bremst ein kleiner Brems- und Stabilisierungsschirm die Fallgeschwindigkeit von 300 auf 200 Stundenkilometer ab, sodass die Springer länger im freien Fall bleiben können.

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