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Kitesurfen: Softkites - Der Schirm

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Kitesurfen: Softkites - Der Schirm

21.07.2010, 12:59 Uhr | tb

Kitesurfen: Softkites - Der Schirm. Kitesurfen: Das Kiteboard (Foto: Ragin)

Kitesurfen: Das Kiteboard (Foto: Ragin)

Kitesurfen ist eine junge Sportart, die immer mehr Menschen begeistert. Weltweit gibt es etwa 500.000 Kitesurfer. Sie gleiten mit der Kraft des Windes in einer Geschwindigkeit von zirka 30 bis 60 Stundenkilometer übers Wasser.

Die Ausrüstung von Kitesurfern besteht aus einem Kite (Drachen) und einem Kitesurfboard. Bei der Ausübung dieses Sports steht der Surfer auf dem Brett und wird durch einen durch Leinen lenkbaren Drachen, der auch oft als Schirm bezeichnet wird, gezogen. Die Drachen besitzen unterschiedliche Formen. Eine sehr häufig verwendete Drachenform ist das Softkite. Softkites ähneln in ihrer Form einem Gleitschirm. Das zum Kitesurfen verwendete Brett besitzt meist Schlaufen oder Bindungen für die Füße.

Die meistgefahrene Größe bei Kitesurf-Schirmen

Geübte Kiteboardsurfer können bis zu 8 Meter hoch springen. Die Drachen, die das ermöglichen, haben unterschiedliche Größen. Je geringer die Windstärke ist, desto größere Schirme sind erforderlich. Am häufigsten werden zwischen 9 und 12 Quadratmeter große Softkites verwendet. Bei stärkeren Winden müssen kleinere Schirme benutzt werden, um zu vermeiden, dass der Kitesurfer aus dem Wasser getragen wird. Im Allgemeinen empfiehlt es sich vor allem für Anfänger, kleinere Softkites zu benutzen, denn bei einer Verdopplung der Windgeschwindigkeit vervierfachen sich die Kräfte im Kite. Schon ein 9-Quadratmeter-Drachen kann bei Windstärke sechs das Gewicht von zwei erwachsenen Männern aus dem Wasser reißen.

Die Angriffsfläche des Windes beim Kitesurfen bestimmen

Kitesurfen ist ab Windstärke drei möglich. Wie groß die Angriffsfläche des Windes ist, hängt nicht nur von der Größe des Schirms ab. Auch mithilfe der Steuerleinen, die mit dem Drachen verbunden sind, kann der Kitesurfer etwas Wind aus dem Segel nehmen. Neuere Drachen verfügen über eine Depower-Möglichkeit. Depower bedeutet Reduzierung der Kräfte. Mit der Depower-Funktion werden automatisch die Leinen so betätigt, dass sich die Form des Schirms verändert und sich der Winkel des Drachens zum Wind verkleinert. Auf diese Weise fängt sich im Schirm weniger Wind.

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