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Kitesurfen: Tubekites Bow Kites - Der Schirm

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Kitesurfen: Tubekites Bow Kites - Der Schirm

21.07.2010, 13:07 Uhr | tb

Kitesurfen: Tubekites Bow Kites - Der Schirm. Kitesurfen: Das Kiteboard (Foto: Ragin)

Kitesurfen: Das Kiteboard (Foto: Ragin)

Kitesurfen ist ein beliebter Outdoorsport, der immer mehr Anhänger findet. Weltweit gibt es etwa 500.000 aktive Kitesurfer. Ein Kite ist ein gleitschirmähnlicher Drachen, der sich über Steuerleinen bedienen lässt. Kitesurfer können auf einem Kitesurfboard stehend mit Geschwindigkeiten von 30 bis 60 Kilometern pro Stunde durch den Schnee oder über das Wasser gleiten. Dabei nutzen sie die Kraft des Windes, der sich im Drachenschirm fängt, von dem sie sich ziehen lassen.

Das Kiteboard ist etwas kürzer als ein Surfbrett oder Skateboard, besitzt aber in der Regel Bindungen oder Schlaufen für die Füße und lässt sich in beide Richtungen fahren. An Kites, die auf dem Wasser genutzt werden sollen, sind besondere Anforderungen gestellt.

Luftschläuche, die der Segelfläche beim Kitesurfen Stabilität verleihen

Schirme die zum Kitesurfen auf dem Wasser verwendet werden, dürfen nicht untergehen. Das ist besonders beim Starten wichtig. Damit der Schirm in dieser Situation sowie bei Abstürzen auf der Wasseroberfläche liegen bleibt, ist er mit Luftschläuchen (Tubes) ausgestattet. Tubekits gibt es in mehreren Variationen. Dazu gehören C-Kites, Bow-Kites und Delta-Kites.

Kitesurf-Schirme: C-Kites

C-Kites sind die Schirme, mit denen schon am längsten gesurft wird. Diese Tubekites besitzen mehrere Querschläuche, die die Segelfläche stabilisieren. Bow-Kites sind etwas neuere Kite-Modelle. Ihr Name verweist auf die Bogenform des Schirms. Die Leinen eines Bow-Kites besitzen mehrere Anknüpfungspunkte am Drachen. Aufgrund dieser optimierten Form und Aufhängung lässt sich die Angriffsfläche des Windes auf den Schirm verkleinern. Daraus ergibt sich für den Surfer eine Depower-Möglichkeit. Das heißt, er kann die auf den Drachen wirkenden Kräfte vermindern und auf diese Weise die Gleitgeschwindigkeit senken. Deshalb sind Bow-Kites vor allem für Anfänger geeignet. Häufig werden diese Tubekites bei Kitesurfkursen eingesetzt.

Kleine Kitesurf-Tubekites für Anfänger

Anfängern wird empfohlen, kleinere Tubkites zu verwenden, denn mit ihnen fährt man im Allgemeinen langsamer. Bei fortgeschrittenen Freestyle-Kitesurfern wirkt sich das Fahrverhalten der Bow-Kites etwas nachteilig aus, denn es entsteht oft ein indirektes Fluggefühl.

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