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Qualifying: Schumi nur Elfter, Pole für Vettel

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Großer Preis von Deutschland - Qualifying  

Schumacher nur Elfter, Pole Position für Vettel

24.07.2010, 13:01 Uhr | t-online.de, t-online.de

Qualifying: Schumi nur Elfter, Pole für Vettel. Michael Schumacher im Mercedes GP (Foto: xpb.cc)

Michael Schumacher im Mercedes GP (Foto: xpb.cc) (Quelle: xpb)

Aufs Treppchen wollte er an diesem Wochenende fahren. Doch nach dem Qualifying zum Großen Preis von Deutschland sind die Chancen für Michael Schumacher auf einen Platz auf dem Podest einmal mehr auf ein Minimum geschrumpft. Der Deutsche verpasste den finalen Durchgang, startet morgen von Platz elf aus ins Rennen.

Die Pole Position ging unterdessen an Sebastian Vettel, der sich in einem spannenden Finale gegen Ferrari-Pilot Fernando Alonso durchsetzen konnte. Hinter den beiden lauern Felipe Massa und Mark Webber. Verfolgen Sie das Rennen morgen ab 13.45 Uhr im t-online.de Live-Ticker!

Schumacher: "Werde bis zum Letzten kämpfen"

"Das anvisierte Podium ist in weite Ferne gerückt", so ein enttäuschter Schumacher nach dem Qualifying. "Vom Auto war einfach nicht mehr möglich. Ich hatte ein bisschen mit den Bremsen zu kämpfen, aber auch das hätte mich nicht viel weiter nach vorne gebracht. Aber wer mich kennt, der weiß, dass ich bis zum Letzten kämpfe."

Schrecksekunde für Liuzzi, Strafe für Sutil

Der erste Durchgang des Qualifyings lief gerade einmal fünf Minuten, da mussten die Streckenposten bereits die roten Flaggen schwenken. Force-India-Pilot Vitantonio Liuzzi kam eingangs der Start-und-Zielgeraden auf die Curbs, das Heck brach aus und der Italiener rutschte quer über die Fahrbahn. Liuzzi schlug seitlich in die Boxenmauer ein, der Bolide zerlegte sich in seine Einzelteile. Das linke Vorderrad löste sich und sprang über die Strecke, die nachfolgenden Fahrzeuge konnten zum Glück ausweichen.

Liuzzi konnte aus eigener Kraft aus dem Wrack aussteigen, die Streckenposten fingen sofort mit der Bergung und den Aufräumarbeiten an. Die Session wurde nach wenigen Minuten wieder freigegeben. Liuzzis Teamkollege Adrian Sutil musste sich unterdessen mit einer Strafversetzung um fünf Plätze anfreunden, da an seinem Boliden nach dem Training am Vormittag das Getriebe gewechselt werden musste.

Vettel übernimmt das Kommando

Die Anwärter auf die erste Startreihe gaben mächtig Gas. Sebastian Vettel übernahm schnell das Kommando, legte die Messlatte für die Konkurrenz von Ferrari und McLaren-Mercedes enorm hoch. Doch der Konter ließ nicht lange auf sich warten. Fernando Alonso unterbot als erste Fahrer an diesem Wochenende die Marke von 1:15 Minuten - und das auf der härteren Reifenmischung. Der Spanier sollte auch am Ende der Session vorne stehen, gefolgt von Vettel und Felipe Massa.

Den Sprung in den zweiten Durchgang verpassten unterdessen Lucas di Grassi, Sakon Yamamoto, Liuzzi, Bruno Senna, Timo Glock und Heikki Kovalainen.

Hülkenberg drückt Schumacher aus den Top Ten

Michael Schumacher und Nico Rosberg lagen im ersten Teil der Qualifikation noch etwas hinter den eigenen Erwartungen zurück. Nach den Plätzen zehn und elf mussten sich die beiden im mittleren Teil steigern, um nicht vorzeitig auszuscheiden. Die ersten Versuche sahen allerdings nicht sehr vielversprechend aus. Am Ende war es Neuling Nico Hülkenberg, der Schumacher aus den Top Ten schoss, während Rosberg den Einzug ins Finale gerade so schaffte. Bei Schumacher dürfte die Enttäuschung entsprechend groß gewesen sein, hatte sich der Rekordweltmeister für dieses Wochenende doch einiges mehr ausgerechnet.

Spannendes Finale im Kampf um die Pole Position

Die Vorzeichen für das Finale waren eindeutig: Ferrari gegen Red Bull, nur so konnte das Duell um die Pole Position lauten. Und so setzte sich Alonso auch gleich an die Spitze, gefolgt von Vettel und Webber. Hamilton schien sich zur vierten Kraft zu mausern, war zwischenzeitlich schneller als Massa im zweiten Ferrari. Die Entscheidung, welcher Fahrer morgen wirklich von Platz eins aus ins Rennen gehen wird, war ein wahrlich spannender Kampf.

Vettel unterbot die Zeit von Alonso, der allerdings noch einmal hätte zurückschlagen könnte. Doch dem Spanier fehlten zwei Tausendstelsekunden auf den Red-Bull-Piloten. Hinter Alonso lauern morgen Massa und Webber. Rosberg wurde Neunter, Hülkenberg beendete das Qualifying als Zehnter.

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