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Michael Schumacher: Traunsteiner Polizei bittet Formel-1-Fahrer zur Kasse

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Rund um den Rennzirkus  

Verwirrspiel um Michael Schumacher am Chiemsee

25.07.2010, 10:24 Uhr | t-online.de, t-online.de

Die Polizei staunte nicht schlecht, als sie im Mai letzten Jahres die Radaraufnahmen der Ortsumgehung von Grabenstätt Richtung Autobahn A8 München-Salzburg auswertete. Auf einem der Fotos glaubten die Beamten, das markante Gesicht Michael Schumachers am Steuer eines von Hand gefertigten Nobelwagens Marke Wiesmann erkannt zu haben. Bei erlaubten 100 Kilometern pro Stunde waren der Formel-1-Pilot und sein Beifahrer mit rund 120 Sachen unterwegs.

Dies brachte Schumacher ein Ordnungswidrigkeitsverfahren des Amtsgerichts Traunstein und in einer Verhandlung ein Bußgeld von 140 Euro plus Gerichtskosten ein. Doch Schumi bestritt über seine Schweizer Anwälte, der Mann auf dem Foto gewesen zu sein. Verfolgen Sie den GP von Deutschland heute ab 13.45 Uhr im t-online.de Live-Ticker!

Wer ist denn nun wirklich gefahren?

Wie die "tz" berichtet, präsentierten die Anwälte nach und nach zwei andere Männer als angebliche Fahrzeugführer. Der eine schied aus, da er zu besagter Zeit in den USA weilte, der andere kam wegen vollends mangelnder Ähnlichkeit mit der Porträtaufnahme der Polizei nicht in Frage. Der Einzige, der für Klarheit hätten sorgen können, war der damalige Beifahrer. Dieser war für die Traunsteiner Justiz jedoch nicht greifbar, da er, als Zeuge geladen, zum mündlichen Verhandlungstermin erkrankte.

Auch Schumacher erschien nicht zur Verhandlung Ende Mai 2010, womit er, wenn auch ohne Schuldeingeständnis, den Bußgeldbescheid akzeptierte. Seine Managerin Sabine Kehm bestreitet aber weiterhin, dass Schumi den Wiesmann gesteuert habe: "Wir bleiben dabei, dass Michael das Auto nicht gefahren ist", sagte sie der "Bild"-Zeitung.

Knöllchen am Hockenheimring

Unstrittig ist hingegen, dass der Rekordweltmeister beim ersten Trainingstag zum Großen Preis von Deutschland in der Boxengasse zu schnell unterwegs war. Statt der erlaubten 60 km/h registrierten die Überwachungsgeräte 64,1. Die Rennkommissare belegten Schumacher daraufhin mit einer Geldstrafe von 1000 Euro.

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