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Teamcheck: Stuttgart steht vor einer spannenden Spielzeit

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Teamcheck - VfB Stuttgart  

Stuttgart steht vor einer spannenden Spielzeit

09.08.2010, 08:00 Uhr | Eine Analyse von Johann Schicklinski, t-online.de

Teamcheck: Stuttgart steht vor einer spannenden Spielzeit. Mit diesem Kader geht der VfB Stuttgart in die Saison 2010/2011. (Foto: imago)

Mit diesem Kader geht der VfB Stuttgart in die Saison 2010/2011. (Foto: imago)

Am 20. August startet die Bundesliga in ihre 48. Spielzeit. t-online.de hat alle 18 Klubs unter die Lupe genommen. Teil 13 der Teamcheck-Serie beschäftigt sich mit dem VfB Stuttgart.

Die letzte Spielzeit des VfB Stuttgart war sinnbildlich für die letzten Jahre. Einer sehr schwachen Hinrunde folgte eine Aufholjagd in der Rückrunde, am Ende stand schließlich doch noch die Qualifikation für einen internationalen Wettbewerb. Die Hauptaufgabe für Trainer Christian Gross wird darin liegen, das Team von Anfang an auf Kurs zu bringen und die Leistungsschwankungen abzustellen.

Keine leichte Aufgabe, schließlich sind mit Torhüter Jens Lehmann (Karriereende) und Sami Khedira (Real Madrid) zwei absolute Leistungsträger von Bord gegangen.

1. Die Transfers: Wer kam, wer ging?

Martin Harnik will in der neuen Saison für den VfB Stuttgart möglichst oft jubeln. (Foto: imago)Martin Harnik will in der neuen Saison für den VfB Stuttgart möglichst oft jubeln. (Foto: imago)Rückkehrer Christian Gentner (VfL Wolfsburg) und Liverpools Philipp Degen sind die bisher prominentesten Neuzugänge beim Meister von 2007. Außerdem wechselte Zweitliga-Torjäger Martin Harnik von Fortuna Düsseldorf an den Neckar, Marc Ziegler kam von Borussia Dortmund und soll die Nummer zwei hinter Keeper Sven Ulreich werden. Aus der zweiten Mannschaft rückten Daniel Didavi, Patrick Funk und Clemens Walch in den Profikader auf. Die bisher ausgeliehenen Georg Niedermeier (Bayern München) und Cristiano Molinaro (Juventus Turin) wurden fest verpflichtet. Ein weiterer Mann soll noch kommen. Heißester Kandidat ist der Franzose Johan Audel (AFC Valenciennes), der bereits zum medizinischen Check erwartet wird. Bei den Abgängen wiegt der Verlust der Führungsspieler Lehmann und Khedira schwer. Roberto Hilbert (Besiktas Istanbul) hat den VfB ebenso verlassen wie Georges Mandjeck (Stade Rennes) und Ricardo Osorio (Mexico). Julian Schieber wurde an den 1.FC Nürnberg ausgeliehen.

2. Der Kader: Stärken und Schwächen

Die Abwehr der Stuttgarter ist gut eingespielt, die Mittelfeldzentrale für Bundesliga-Verhältnisse stark besetzt und der Sturm um Cacau und Marica zeigte in der Rückrunde, was in ihm steckt. Auch nach dem Khedira-Abgang stehen im defensiven Mittelfeld mit den Nationalspielern Christian Träsch und Gentner sowie dem Serben Zdravko Kuzmanovic herausragende Kräfte zur Verfügung. Das Pressing und das Verschieben funktioniert in allen Mannschaftsteilen, die taktische Handschrift von Coach Gross ist klar erkennbar. Darüber hinaus drängen bereits die nächsten Spieler aus der VfB-Talentschmiede in die Mannschaft. Doch auch bei den Schwaben gibt es Baustellen: Im Tor folgt der junge Ulreich auf Routinier Lehmann. Ein Wagnis der VfB-Verantwortlichen, die dem gerade mal 21-Jährigen das Vertrauen aussprechen. Ulreich steht unter Beobachtung, er muss noch zeigen, dass er langfristig in die Schuhe seines Vorgängers hineinwachsen kann. In der Innenverteidigung fällt Kapitän Mathieu Delpierre zum Saisonstart aus. Der späte Trainings-Einstieg von den WM-Fahrern Cacau, Serdar Tasci und Khalid Boulahrouz könnte zum Problem werden.

3. Der Trainer: Christian Gross

Trainer Christian Gross will mit dem VfB an die Erfolge der letzten Rückrunde anknüpfen. (Foto: imago)Trainer Christian Gross will mit dem VfB an die Erfolge der letzten Rückrunde anknüpfen. (Foto: imago)Gross kam, sah und siegte. Der Schweizer führte den VfB von den Abstiegsrängen noch ins internationale Geschäft, wurde mit dem Team Rückrundenmeister. Der vormalige Coach des FC Basel will und wird an diesen Erfolgen gemessen werden. Gross hätte sich vor der neuen Saison eine offensivere Transferpolitik gewünscht, doch bei den Schwaben ist Sparsamkeit Trumpf.

4. Das Umfeld: Wie ist die Stimmung?

Beim VfB ist die Stimmung gut, auch durch den Wirbel um die Abgänge von Manager Horst Heldt und Mittelfeldspieler Khedira wurde sie nicht getrübt. Dass die erste Runde der Europa-League-Qualifikation erfolgreich überstanden wurde und dass es in der Vorbereitung zu keinen größeren Verletzungen kam, trägt zur positiven Laune im Umfeld bei.

5. Die Vorbereitung: So liefen die Testspiele bisher

Gegen unterklassige Klubs ließ das Team es im gegnerischen Netz zappeln und feierte einige Schützenfeste. Im ersten ernsthaften Test beim Schweizer Uhrencup sicherte sich der VfB den Turniersieg. In der Europa-League-Quali gegen Molde tat sich die Schwaben-Elf zwar unerwartet schwer, feierte am Ende aber dennoch. Gewinner der Vorbereitung sind bisher Angreifer Martin Harnik und Rechtsaußen Timo Gebhart. Dagegen überzeugt der russische Stürmer Pawel Pogrebnijak weiterhin nicht und muss sich zunächst hinten anstellen.

6. Die Startelf: So will Gross spielen lassen

Im Tor wird Ulreich stehen. Hinten links hat Molinaro die Nase gegenüber Arthur Boka knapp vorne. Hinten rechts war bisher Celozzi vorgesehen, nun könnte ihn Degen noch bis zum Bundesliga-Beginn verdrängen. Im Sturm muss Neuzugang Harnik wohl zunächst mit der Joker-Rolle Vorlieb nehmen. Cacau und Marica sind wohl erstmal gesetzt.

Diese Spieler könnten gegen Mainz auflaufen

7. Unsere Prognose: Europa League ist drin

Angesichts der aufrüstenden Konkurrenz wird es für den VfB schwer, die letzte Rückrunde zu bestätigen. Dennoch: Das Team hat Potenzial, die Aufgabe von Gross wird sein, dafür zu sorgen, dass es dauerhaft abgerufen wird. Am Ende dürfte der VfB auf Platz fünf eintrudeln, wenn nicht erneut die Hin-Serie verpatzt wird.

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