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Jenson Button übernimmt Schuld für Schumachers Probleme

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Formel 1 - Rund um den Rennzirkus  

Button übernimmt Schuld für Schumachers Probleme

28.07.2010, 10:36 Uhr | sid, sid

Jenson Button übernimmt Schuld für Schumachers Probleme. Jenson Button traut Michael Schumacher für die Zukunft eine Menge zu. (Foto: imago)

Jenson Button traut Michael Schumacher für die Zukunft eine Menge zu. (Foto: imago) (Quelle: imago)

Jenson Button hat die Verantwortung dafür übernommen, dass Michael Schumacher bei seinem Formel-1-Comeback bislang nicht so richtig in die Gänge gekommen ist. "Michael mag ein Auto, das direkt einlenkt", sagte Button der "Sport Bild": "Aber der Mercedes untersteuert sehr stark. Das war immer so, weil ich es gerne so haben wollte."

Dennoch, so der 30-Jährige, hätten vor allem die deutschen Fans allen Grund, ihm dankbar zu sein: "Weil ich durch meinen Wechsel von Brawn zu McLaren Ende vergangenen Jahres Michael Schumachers Comeback ermöglicht habe."

Button: "Für Schumacher nur eine Frage der Zeit"

Trotz der bislang eher mäßigen Ergebnisse von Schumacher und Mercedes warnt Button davor, den Rekord-Weltmeister voreilig abzuschreiben: "Man sollte nicht vor nächster Saison über ihn urteilen, wenn er mehr Einfluss auf die Entwicklung des Autos hatte." Schumachers Comeback-Entscheidung sei "recht spät gefallen. Die grundlegende Charakteristik des aktuellen Mercedes stand schon lange vor seiner Unterschrift fest." Für den Briten ist es in jedem Fall "nur eine Frage der Zeit, bis er wieder um Siege kämpft. Den alten Michael sehen wir spätestens 2011 wieder."

"Vettel wird in Zukunft einen Titel holen"

In diesem Jahr sind es vor allem Button und sein McLaren-Teamkollege Lewis Hamilton, die an der Spitze der WM-Wertung um den Titel kämpfen. Dass es dabei ähnliche Probleme geben könnte, wie sie zuletzt zwischen den Red-Bull-Fahrern Sebastian Vettel und Mark Webber entstanden waren, schließt er aus. "Lewis und ich kommen wirklich gut miteinander aus. Das liegt daran, dass wir offen und ehrlich miteinander umgehen. Wenn wir ein Problem haben, reden wir darüber." Gerade Vettel will Button im Titelkampf aber keinesfalls unterschätzen: "Sebastian fährt sehr aggressiv, aber auf eine positive Art und Weise. Er hasst es zu verlieren, was manchmal gut ist, manchmal nicht. Aber ich bin sicher: Er ist einer der wenigen Fahrer, die in Zukunft einen Titel holen werden."

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