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Sebastian Vettel: "Formel 1 nicht immer der beste Platz für die Wahrheit"

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Red Bull Racing  

Vettel: "Lieber einmal zu oft den Mund halten"

30.07.2010, 13:44 Uhr | t-online.de / motorsport-total.com, t-online.de, Motorsport-Total.com

Sebastian Vettel: "Formel 1 nicht immer der beste Platz für die Wahrheit". Vettel: "Lieber einmal zu oft den Mund halten" (Foto: xpb.cc)

Vettel: "Lieber einmal zu oft den Mund halten" (Foto: xpb.cc) (Quelle: xpb)

Eindeutige Fragen, eindeutige Antworten - so oder so ähnlich stellt man sich die perfekte Pressekonferenz vor. Dass die Realität oftmals gänzlich anders aussieht, das haben die Journalisten nicht zuletzt nach dem Großen Preis von Deutschland erleben müssen. Dort saßen Felipe Massa und Fernando Alonso vor der Pressemeute und versuchten, sich irgendwie aus dem Stallorder-Skandal herauszuwinden.

Dass sie dabei nicht gerade glücklich wirkten, ist für den Red-Bull-Piloten Sebastian Vettel nicht verwunderlich: "Als Fahrer ist man da teilweise in einer schwierigen Situation."

Lieber einmal zu oft den Mund halten

Laut Vettel habe man als Fahrer "auf der einen Seite seine klare Meinung und möchte die auch gerne kundtun. Auf der anderen Seite weiß man, dass es vielleicht nicht immer das Schlaueste ist. Da hält man den Mund lieber einmal zu oft, um dann nicht beim nächsten Mal ausgezogen zu werden."

Die Königsklasse des Motorsports sei daher "nicht immer der beste Platz für die Wahrheit". Diese würde laut Vettel auch oft einfach falsch verstanden. "Man muss auch mal zurückstecken und sich rausreden, weil das vielleicht besser für einen selbst ist, als wenn man die Leute schockiert."

Webber zeigt, wie man es nicht macht

Wie schnell eine unbedachte Äußerung für Probleme sorgen kann, das hat Vettels Teamkollege Mark Webber zu spüren bekommen. Nach seinem Sieg beim Großen Preis von Großbritannien rief er über den Boxenfunk: "Nicht schlecht für einen Nummer-2-Fahrer." Und stieß damit eine gewaltige Lawine von Diskussionen los, die ihn, Vettel und das gesamte Team fast täglich in die Schlagzeilen brachten.

Vettel hat aus den Fehlern der Anderen gelernt. "Man kann es nicht jedem recht machen, auch wenn man das manchmal gerne würde", so der Vizeweltmeister des Vorjahres. "Im Prinzip will man nur verstanden werden und einem jeden erklären, wie man in die Lage kommt, in der man jetzt ist. Oder wie das persönliche Empfinden ist, wie man damit umgeht."

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