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Großer Preis von Ungarn: Sebastian Vettel holt die Pole auf dem Hungaroring

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GP von Deutschland - Qualifying auf dem Hungaroring  

Vettel und Webber deklassieren die Konkurrenz

31.07.2010, 13:12 Uhr | t-online.de, t-online.de

Großer Preis von Ungarn: Sebastian Vettel holt die Pole auf dem Hungaroring. Sebastian Vettel im Red Bull Racing (Foto: xpb.cc)

Sebastian Vettel im Red Bull Racing (Foto: xpb.cc) (Quelle: xpb)

Es kam, wie es kommen musste: Das Qualifying zum Großen Preis von Ungarn wurde zur reinen Show der roten Bullen. Sebastian Vettel sicherte sich die so wichtige Pole Position vor seinem australischen Teamkollegen Mark Webber, die beiden gehen somit morgen auf dem Hungaroring gemeinsam aus der ersten Startreihe ins zwölfte Saisonrennen. Hinter den beiden, die an diesem Wochenende bislang in einer eigenen Liga fahren, lauert das Ferrari-Duo Fernando Alonso und Felipe Massa auf mögliche Fehler.

Für Michael Schumacher war das Qualifying schon nach dem zweiten Durchgang beendet. Der Rekordweltmeister verpasste ebenso wie Jenson Button die Top Ten, startet morgen von Rang 14 aus ins Rennen. Verfolgen Sie den Grand Prix auf dem Hungaroring morgen ab 13.45 Uhr im t-online.de Live-Ticker!

Vettel: "Die Strecke passt zu unserem Auto"

"Ich bin natürlich sehr glücklich. An diesem Wochenende hat es bei uns einfach perfekt gepasst", sagte Vettel nach dem Qualifying. "Die Strecke passt zu unserem Auto. Deshalb denke ich, sind wir einfach ein bisschen schneller als der Rest." Webber gratulierte seinem Teamkollegen, auch wenn er selbst gerne auf der Pole Position gestanden hätte. "Wir wussten, dass es wahrscheinlich zwischen uns beiden hin und her gehen würde", analysierte der Australier die Qualifikation. "Es lief auf ein Duell zwischen Sebastian und mir hinaus. Es hätte ebenso anders herum ausgehen können."

Red Bull Racing im Training haushoch überlegen

Eigentlich war schon nach den beiden Trainingseinheiten am Freitag alles klar: Sebastian Vettel und Mark Webber fuhren die Konkurrenz gnadenlos in Grund und Boden, einzig Fernando Alonso konnte im zweiten Durchgang die Phalanx der roten Bull durchbrechen. Aber in der dritten Session rückte das Red-Bull-Duo seine Welt wieder zurecht. Alonso, erster Verfolger der beiden, lag satte 1,1 Sekunden hinter Webber - eine Welt in der Königsklasse des Motorsports.

Entsprechend engagiert und motiviert ging das deutsch-australische Paar in der Qualifikation zu Werke. Schnell lag Vettel an der Spitze des Feldes - und das auf den harten Reifen. Das Duell mit seinem Teamkollegen war eröffnet, als dieser die Zeit des Deutschen erstmalig unterbieten konnte.

Schumacher zittert, Vettel dreht schnellste Runde

Während es bei Red Bull nur darum ging, welcher Pilot ganz vorne steht, zitterte man bei Mercedes GP, ob ihre beiden Fahrer überhaupt die erste Quali-Hürde nehmen würden. Michael Schumacher lag weit abgeschlagen auf Rang 16, und starke Fahrer wie Adrian Sutil suchten ebenfalls noch die nötigen Zeitspäne für den zweiten Durchgang. 1:45 Minuten vor Ende der ersten Session drängte Buemi den Rekordweltmeister zunächst aus den Top 17. Aber Schumacher konnte kontern, rutschte als 13. in die nächste Runde.

Schumachers Teamkollege Nico Rosberg überraschte auf Position vier. Vettel ließ sich die Bestzeit nicht nehmen, unterdessen mussten folgende Fahrer vorzeitig die Segel streichen: Sakon Yamamoto, Bruno Senna, Lucas di Grassi, Jarno Trulli, Timo Glock, Heikki Kovalainen und Kamui Kobayashi.

Schumacher und Button fallen vorzeitig aus

Im zweiten Durchgang trumpfte zunächst Alonso mächtig auf. Der Spanier, der beim Großen Preis von Deutschland mit dem geschenkten Sieg nach Stallorder für jede Menge Gesprächsstoff sorgte, drehte eine sauber Runde nach der anderen. Reichen sollte es aber wieder nicht für den Ferrari-Piloten, denn Vettel und Webber spulten erneut ihr unglaubliches Programm ab. Die Überlegenheit von Red Bull erschütterte förmlich das Fahrerlager.

Für Schumacher (Platz 14) war der zweite Durchgang das Ende der Fahnenstange. "Heute Morgen hatten wir das Gefühl, dass es in die Top Ten gehen sollte", so Schumacher. "Aber das ist halt in die Hose gegangen." Der Mercedes-Pilot war nicht der einzige prominente Ausfall: Jenson Button kam nach einem Fahrfehler nur auf Platz elf, und auch Rubens Barrichello und Adrian Sutil verpassten die Top Ten.

Vettel gegen Webber - alles andere ist nur Beiwerk

Die Spannung war vor dem Finale fast greifbar. Wer würde die Pole Position holen, Vettel oder Webber? Und wer würde sich als Verfolger positionieren können? Webber legte die Messlatte für seinen Teamkollegen mit einer Zeit von 1:19,184 Minuten schon mächtig hoch. Doch Vettel konnte mit einer sagenhaften Rundenzeit von 1:18,773 Minuten kontern. Alonso lag zu diesem Zeitpunkt auf Rang drei - mit einem Rückstand von über 1,2 Sekunden.

Vettels Zeit sollte dann auch Webbers letzter Attacke standhalten. Alonso und Massa reihten sich hinter den beiden Red-Bull-Fahrern ein, Nico Rosberg wurde Sechster. Nico Hülkenberg startet morgen von Platz zehn aus ins Rennen.

Kobayashi verliert fünf Plätze

Hinter ihm wurde das Feld nach dem offiziellen Ende der Qualifikation nochmals hübsch durchgemischt. Weil Kamui Kobayashi nach der ersten Qualifikationsrunde nicht zum Wiegen anhielt, wurde der Japaner um fünf Startplätze zurückversetzt. Statt vom 18. wird der Sauber-Pilot nun vom 23. und vorletzten Rang aus ins Rennen gehen müssen. Dadurch rückte Glock vom 19. auf den 18. Platz vor. Schon das ursprüngliche Ergebnis hatte der Virgin-Pilot Glock, der dadurch bester Fahrer der neuen Teams ist, ausgelassen gefeiert: "Das ist für mich wie eine Pole." Die Platzierungen der fünf anderen deutschen Fahrer bleiben unverändert.

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