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Michael Schumacher entschuldigt sich für seine Attacke in Budapest

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Schumacher gibt zu: "Das war zu hart"

02.08.2010, 21:28 Uhr | dpa, dpa

Michael Schumacher entschuldigt sich für seine Attacke in Budapest. Nach Michael Schumachers Manöver gegen Rubens Barrichello hagelt es Kritik von Seiten der Presse. (Foto: imago)

Nach Michael Schumachers Manöver gegen Rubens Barrichello hagelt es Kritik von Seiten der Presse. (Foto: imago)

"Sorry" - Michael Schumacher hat sich für seine gefährliche Aktion gegen Rubens Barrichello entschuldigt. Nach Ansicht der Fernsehbilder und mit mittlerweile kühlerem Kopf kam der Rekordweltmeister der Formel 1 zu der Einsicht: "Das Manöver gegen ihn war zu hart." Direkt nach dem Großen Preis von Ungarn sei er "noch in der Hitze des Geschehens" gewesen, bekannte Schumi, der bislang den Ruf hatte, dass ihm eine Entschuldigung nicht über die Lippen kommen könne.

Er habe es Barrichello, mit dem Schumacher jahrelang bei Ferrari zusammenfuhr, "natürlich schwer machen" wollen, ihn zu überholen. Der 41-Jährige erklärte auch, dass er es seinem mittlerweile für Williams fahrenden Rivalen deutlich gezeigt habe, dass er ihn innen nicht vorbei lassen wollte. "Aber ich wollte ihn logischerweise nicht gefährden mit meinem Manöver. Wenn er dieses Gefühl hatte, dann Sorry, das war nicht meine Absicht", schrieb Mercedes-Pilot Schumacher auf seiner Homepage, nachdem er zuvor mächtig Prügel in internationalen Medien für seine Rüpel-Aktion hatte einstecken müssen. (Foto-Show: Schumis Manöver gegen Barrichello).

Rennkommissare bestrafen Schmumachers Attacke

Im Kampf um Platz zehn hatte der als kompromisslos bekannte Kerpener auf dem Hungaroring Barrichello fast in die Mauer gedrängt. Anschließend hatte Schumacher zu Protokoll gegeben, dass man schließlich nicht auf einer "Kaffeefahrt" sei. Die Rennkommissare straften ihn aber ab: Beim Großen Preis von Belgien wird Schumacher zehn Startplätze zurückversesetzt.

Schumacher sorgt für wenig positive Schlagzeilen

Spät - aber immerhin - kam nun die Einsicht. Die Stewards hätten Recht mit ihrer Einschätzung, gab er zu. "Mit etwas Abstand sieht Michael sein Manöver gegen Barrichello als zu hart", hieß es auf der Homepage des siebenmaligen Weltmeisters, der sportlich in seiner Comeback-Saison für noch keine besonders positiven Schlagzeilen sorgen konnte. Sein Attacke im Kampf um einen mickrigen WM-Punkt füllte indes die Blätter. Der Sieg von Mark Webber im Red Bull und die Übernahme der WM-Führung durch den Australier gerieten beinahe ins Abseits.

Und nun sagte der 91-malige Grand-Prix-Gewinner endlich auch mal "Sorry". Wie sehr hatten vor allem englische Medienvertreter förmlich um eine nachträgliche Entschuldigung Schumachers gebeten, als er in diesem Jahr nach Monaco zurückkehrte, wo er 2006 für den sogenannten Park-Skandal gesorgt hatte. Umsonst. Schumacher wollte nur in die Zukunft schauen. Diesmal hat er den Blick in den Rückspiegel gerichtet - und wohl soeben noch die Kurve gekriegt.

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