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Ferrari: FIA-Teamorder-Verhandlung am 8. September

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Rund um den Rennzirkus  

Teamorder-Verhandlung gegen Ferrari am 8. September

03.08.2010, 10:41 Uhr | t-online.de, dpa, sid, t-online.de, dpa, sid

Ferrari: FIA-Teamorder-Verhandlung am 8. September. Nach dem Rennen auf dem Hockenheimring hatte dank der Ferrari-Teamorder nur Fernando Alonso (re.) gut lachen. (Foto: imago)

Nach dem Rennen auf dem Hockenheimring hatte dank der Ferrari-Teamorder nur Fernando Alonso (re.) gut lachen. (Foto: imago)

Wegen der umstrittenen Teamorder beim Großen Preis von Deutschland muss sich Ferrari am 8. September vor dem Weltrat des Automobilverbandes FIA verantworten. Geführt wird die Sitzung aber nicht vom FIA-Präsidenten und ehemaligen Ferrari-Teamchef Jean Todt, sondern von einem seiner Stellvertreter.

Ferrari wird ein Vergehen gegen Artikel 39.1 der Sporting Regulations, der jegliche Teamorder untersagt, die Einfluss auf das Rennergebnis hat, und Artikel 151 c) des Internationl Sporting Codes vorgeworfen, der Verstöße gegen das Interesse des Motorsports generell ahndet. Bei dem Formel-1-Rennen am 25. Juli auf dem Hockenheimring hatte Scuderia-Pilot Felipe Massa in Führung liegend seinen Teamkollegen Fernando Alonso ohne sichtbare Gegenwehr an sich vorbeiziehen lassen. Nach dem Rennen wurde Ferrari bereits zu einer Geldstrafe in Höhe von 100.000 Dollar belegt.

Schumacher und Ecclestone für Abschaffung des Verbots

Der italienische Rennstall hatte nach dem Rennen seine Vorgehensweise verteidigt. "Diese Polemik interessiert mich nicht. Also genug der Heuchelei", wetterte Ferrari-Präsident Luca di Montezemolo: "Ich habe immer gesagt, dass die Interessen des Teams vor denen des Einzelnen stehen. Diese Dinge passieren seit den Tagen von Tazio Nuvolari, und - wie ich selbst als Sportdirektor erlebt habe - von Niki Lauda. Und nicht nur da." Rekord-Weltmeister Michael Schumacher und Formel-1-Chef Bernie Ecclestone sprachen sich in der Folge für eine Abschaffung des Verbots aus.

Lauda fordert "brutale Bestrafung"

Dem gegenüber hatte RTL-Experte Niki Lauda von einem Sieg mit "einem riesigen Schönheitsfehler" gesprochen. "So etwas ist inakzeptabel für die Formel 1. Ferrari hat sich alles zerstört. Es muss brutal bestraft werden", erklärte der Ex-Weltmeister. Red-Bull-Chef Christian Horner sprach von einer "Schande".

Ferrari ist in Sachen Teamorder Wiederholungstäter. Geradezu legendär sind die Worte des damaligen Teamchefs Todt im Jahr 2002 an Schumachers damaligen Teamkollegen Rubens Barrichello: "Let Michael pass for the Championship" - Lass Michael vorbeiziehen, damit er Weltmeister wird.

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