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Beachvolleyball: EM-Gold für Goller/Ludwig

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EM-Gold für Goller/Ludwig

16.08.2010, 09:53 Uhr | dpa, dpa

Beachvolleyball: EM-Gold für Goller/Ludwig. Die Medaille ist echt: Sara Goller (re.) und Laura Ludwig können ihren zweiten EM-Titel kaum fassen. (Foto: Reuters)

Die Medaille ist echt: Sara Goller (re.) und Laura Ludwig können ihren zweiten EM-Titel kaum fassen. (Foto: Reuters)

Europameister-Titel für Sara Goller und Laura Ludwig: Zwei Jahre nach dem ersten Triumph hat sich das deutsche Top-Team erneut die Krone im europäischen Beachvolleyball gesichert. Goller/Ludwig bezwangen im Traumfinale bei der Heim-EM in Berlin die Lokalmatadorinnen Katrin Holtwick und Ilka Semmler mit 2:0 (25:23, 21:16) und krönten so ihren beeindruckenden Turnierauftritt.

"Wir sind glücklich. Wir haben dieses Turnier vom Anfang bis zum Schluss durchgezogen", sagte Ludwig. Die im Endspiel unterlegenen Holtwick/Semmler konnten sich immerhin über ihre erste EM-Medaille freuen.

Die Beach-Dominatorinnen

Sechs Spiele ohne größere Schwäche, sechs Spiele ohne Satzverlust: Goller/Ludwig untermauerten mit ihrem souveränen Turnierauftritt einmal mehr ihre Rolle als europäische "Beach-Dominatorinnen". Im Finale zeigten die Europameisterinnen von 2008 aber immerhin so etwas wie Nerven: Zunächst leisteten sie sich ungewohnte Fehler, doch am Ende machten sie mit dem dritten Satzball den Gewinn des ersten Durchgangs perfekt. "Wenn man so einen Satz noch gewinnt, gibt das Rückenwind", sagte Goller.

Prompt spielten die Favoritinnen befreiter auf, nun war die gewohnte Souveränität wieder da. Vor allem "Sandfloh" Ludwig machte Punkt um Punkt, bis der zweite EM-Triumph unter Dach und Fach war. Die unterlegenen Lokalmatadorinnen waren aber nicht allzu enttäuscht. "Wenn man einen Strich drunter macht, sind wir voll und ganz zufrieden. Wir wollten ins Finale und auf jeden Fall eine Medaille", sagte Holtwick.

Brink/Reckermann mit frühem Aus

Frust dagegen bei den deutschen Männern: Die Weltmeister Julius Brink und Jonas Reckermann hatten bei ihrem Auftritt in der Heimat nichts zu lachen. Völlig überraschend unterlagen sie schon im Achtelfinale den souverän aufspielenden Letten Aleksandrs Samoilovs/Ruslans Sorokins deutlich mit 0:2 (18:21, 17:21) und mussten unerwartet früh ihren Traum vom ersten gemeinsamen EM-Titel begraben. "Die Enttäuschung ist riesengroß. Aber das war einfach zu wenig", so Brink. Ihre wochenlange Verletzungspause wollten die Weltmeister Brink/Reckermann nicht als Ausrede nehmen. "Wir können doch alles, und wir haben in der vergangenen Woche wesentlich bessere Leistungen gebracht", sagte Brink.

Für die anderen deutschen Männer-Teams lief es auch nicht besser. Sebastian Dollinger/Stefan Windscheif überstanden ebenfalls das Achtelfinale nicht, David Klemperer und Eric Koreng scheiterten im Viertelfinale an den Letten Plavins/Smedins überraschend deutlich mit 0:2 (13:21, 16: 21). .

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