Startseite
Sie sind hier: Home > Sport >

Hamburg bezwingt den Vizemeister

...
t-online.de ist ein Angebot der Ströer Content Group

Hamburger SV - FC Schalke 04  

Hamburg bezwingt den Vizemeister

21.08.2010, 22:25 Uhr | dpa, dpa

Hamburg bezwingt den Vizemeister. Elia vom Hamburger SV im Duell mit gleich drei Schalkern. (Foto: dpa)

Elia vom Hamburger SV im Duell mit gleich drei Schalkern. (Foto: dpa)

Der Hamburger SV hat sein erstes Spitzenspiel der neuen Saison gewonnen, und Mann der Partie war Ruud van Nistelrooy. Dank seines Torinstinkts unterlag Vizemeister Schalke 04 zum Bundesliga-Auftakt vor 57.000 Zuschauern im Hamburger Volkspark mit 1:2 (0:0).

Van Nistelrooy sorgte mit zwei Treffern (46./83. Minute) für den ersten Heimsieg der Hanseaten gegen die Schalker nach fünf Jahren, Jefferson Farfan (80.) traf für Königsblau. Neuerwerbung Raul, der nach gut einer Stunde enttäuscht den Platz verließ, ging auf Schalker Seite leer aus. Die letzten 30 Minuten mussten die Schalker mit zehn Mann auskommen, weil Benedikt Höwedes wegen wiederholten Foulspiels die Gelb-Rote Karte sah (60.).


Magath setzt auf Verteidigung

Mit einer erstaunlich defensiven Formation wollte Schalke-Trainer Felix Magath ("Der Knaller zu Beginn gefällt mir") den offensiven Hamburgern den Schneid abkaufen. Überraschenderweise wurde Abwehrspieler Kyriakos Papadopoulos ins defensive Mittelfeld und Mittelfeldspieler Joel Matip wegen des Gefahrenherdes Eljero Elia auf die Rechtsverteidiger-Position beordert. Dagegen hielt auf der Gegenseite Trainer Armin Veh bei seiner Hamburger Bundesliga-Premiere an seinem bevorzugten 4-2-3-1-System mit Rauls früherem Real-Madrid-Teamkollegen van Nistelrooy als einziger Spitze fest.

Die Gastgeber nutzten die zunächst verhaltene Spielweise der Schalker und inszenierten vom Anpfiff weg Torchancen. Ohne die Nationalspieler Dennis Aogo (Ischiasnerv) und Piotr Trochowski (Achillessehnenprobleme), dafür mit Marcell Jansen, der zuletzt wegen eines grippalen Infektes pausieren musste, gingen die Hanseaten couragiert zu Werke. Zunächst unterlief Jermaine Jones (2.) bei einem HSV-Angriff beinahe ein Eigentor, dann scheiterte Torjäger van Nistelrooy mit einem Drehschuss (5.).

Petric verpasst nur knapp

Nach einer Viertelstunde legten die Königsblauen ihre Zurückhaltung jedoch ab und übernahmen vorübergehend das Zepter. Ivan Rakitic (18.) setzte den Ball in der munteren Begegnung knapp vorbei, sechs Minuten später spielte der starke Jones den Brasilianer Edu frei. Dessen 16-Meter-Schuss parierte HSV-Torhüter Frank Rost glänzend mit dem Fuß. In der Schlussphase der ersten Halbzeit gaben jedoch die Gastgeber den Ton an: Die Zuschauer hatten den Torschrei auf den Lippen, als Mladen Petric mit seinem schwächeren rechten Fuß abzog, doch der Ball ging knapp am rechten Pfosten vorbei.

Den Höhepunkt der ersten 45 Minuten lieferten wenige Sekunden vor Halbzeitpfiff der enorm spielfreudige und gefährliche van Nistelrooy mit einer Freistoß-Rakete an die Latte sowie Elia, der beim Nachschuss direkt auf Nationaltorwart Manuel Neuer zielte.

HSV bestimmt die Partie

Im zweiten Durchgang drehte der HSV auf und kam mit dem ersten Angriff zum Tor. Elia flankte mustergültig auf seinen Landsmann van Nistelrooy, der mit dem rechten Fuß aus fünf Metern sein sechstes Bundesliga-Tor erzielte. Anschließend hätten die Gastgeber bei mehreren guten Chancen nachlegen müssen: Doch der Ex-Schalker und neue HSV-Kapitän Heiko Westermann (49.), zweimal van Nistelrooy (56., 72.) und Zé Roberto per Freistoß aufs Tornetz (62.) verpassten eine höhere Führung nur knapp. Das Auslassen dieser Gelegenheiten rächte sich zehn Minuten vor dem Ende, als Farfan wie aus heiterem Himmel der Ausgleich gelang. Doch auf van Nistelrooy war beim HSV Verlass: Nach Zuspiel von Ze Roberto traf der Niederländer erneut mit rechts.

Liebe Leser, bitte melden Sie sich an, um diesen Artikel kommentieren zu können. Mehr Informationen.
Neue Kommentare laden
Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre Adresse an.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht

Wählen Sie aus dem Pull-Down-Menü Ihren gewünschten Ansprechpartner aus. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail
Anzeige
Video des Tages
Brutale Methode 
Therapie mit langer Nadel nichts für schwache Nerven

Diese Behandlung ist garantiert nichts für zartbesaitete Menschen. Video

Anzeige

Shopping
tchibo.deOTTObonprix.deESPRITC&ACECILzalando.dedouglas.deKlingel.de
Sport von A bis Z

Anzeige
shopping-portal