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Ex-FIA-Präsident Max Mosley fordert Punktabzug für Ferrari

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Rund um den Rennzirkus  

Mosley: "Eigentlich müssten die Punkte aberkannt werden"

22.08.2010, 12:32 Uhr | dpa, dpa

Ex-FIA-Präsident Max Mosley fordert Punktabzug für Ferrari. Max Mosley plädiert für Punktabzug für Ferrari (Foto: imago)

Max Mosley plädiert für Punktabzug für Ferrari (Foto: imago) (Quelle: imago)

Der ehemalige FIA-Chef Max Mosley hat die Debatte um die Ferrari-Teamorder kurz vor dem Start in den zweiten Saisonabschnitt der Formel 1 neu angeheizt und für Punktabzüge plädiert. In einem Interview sagte Mosley der "Welt am Sonntag": "Eigentlich müssten beiden Autos und beiden Fahrern die Punkte des Grand Prix von Deutschland aberkannt werden."

Solange es keine neuen Erkenntnisse gebe, habe Ferrari gegen Regeln verstoßen.

Mosley: "Es müsste eine sportliche Sanktion geben"

"Ich werde keine Empfehlung geben, aber aus der bisher bestehenden Faktenlage müsste es neben der ausgesprochenen Geldstrafe eine sportliche Sanktion geben", sagte Mosley, nachdem Felipe Massa seinen Ferrari-Teamkollegen Fernando Alonso auf dem Hockenheimring offensichtlich ohne Gegenwehr hatte überholen lassen. Der Spanier, der in der WM-Wertung als Fünfter 20 Punkte hinter Spitzenreiter Mark Webber (Red Bull Racing) liegt, gewann das Rennen vor seinem brasilianischen Rennstallrivalen. Unmittelbar nach dem WM-Lauf wurde Ferrari zu einer Geldstrafe von 100.000 US-Dollar (79 000 Euro) verurteilt.

Der World Council verhandelt über die Aktion, für die Ferrari weltweit kritische Stimmen einstecken musste, am 8. September in Paris. Geführt wird die Sitzung allerdings nicht vom ehemaligen Ferrari-Teamchef und aktuellen FIA-Chef Jean Todt. Das hatte der Internationale Automobilverband bereits bekanntgegeben.

FIA-Präsident wird von ordentlichem Richter vertreten

"Das hat aber nichts mit seiner Position als früherer Ferrari-Mann zu tun", erklärte Mosley, dessen Nachfolge Todt im vergangenen Oktober angetreten hatte. Der FIA-Präsident werde in dem World Council von einem ordentlichen Richter vertreten, so Mosley. Im aktuellen Fall sei dies Graham Stoker. Der Brite ist FIA-Vizepräsident.

Die meisten Teams seien für eine Aufhebung der Stallorder, meinte Mosley. Wenn man aber den Bedürfnissen des Publikums nachkommen wolle, müsse man das Verbot beibehalten. "Für den Fall, dass sie von einem Team ins Spiel gebracht wird, müssen wir eine empfindliche Strafe verhängen", forderte er.

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