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Niki Lauda rät Sebastian Vettel zu neuer Strategie

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Rund um den Rennzirkus  

Niki Lauda rät Sebastian Vettel zum Umdenken

25.08.2010, 09:02 Uhr | motorsport-total.com, Motorsport-Total.com

Niki Lauda rät Sebastian Vettel zu neuer Strategie. Beliebte Geste des Heppenheimers Sebastian Vettel: "Ich bin die Nummer eins" (Foto: imago)

Beliebte Geste des Heppenheimers Sebastian Vettel: "Ich bin die Nummer eins" (Foto: imago) (Quelle: imago)

Sebastian Vettel hat einen kometenhaften Aufstieg in der Formel 1 erlebt. Mit Toro Rosso gewann der Deutsche sensationell den Italien-Grand-Prix 2008. Im vergangenen Jahr wurde der Heppenheimer nur von Jenson Button im Kampf um den WM-Titel geschlagen. Für viele galt Vettel vor dieser Saison als Favorit. Doch nach zwölf Rennen hat Red-Bull-Teamkollege Mark Webber mit dem schnellsten Auto des Feldes zehn Punkte mehr geholt und führt die WM-Wertung an.

Niki Lauda sieht die Entwicklung Vettels kritisch und rät dem Youngster zum Umdenken. "Mark hat eine super Performance gezeigt und das hat Sebastian überrascht. Sein Nachteil ist, sich als Nummer eins zu sehen", so der dreimalige Weltmeister. "Vettel ist davon ausgegangen, dass er alleine die volle Unterstützung hat. Doch Webber hat mehr Punkte und eine Teamorder gibt es nicht mehr."

Lauda: "Er muss der Realität ins Auge blicken"

Lauda kennt das Problem aus eigener Erfahrung. Als ihm bei McLaren einst der junge Alain Prost zur Seite gestellt wurde, war der Österreicher zwar die Nummer eins. Doch der ehrgeizige Franzose war auf der Strecke schneller. Lauda akzeptierte diesen Umstand, schluckte die bittere Pille, konzentrierte sich aufs Fahren und strich schließlich den WM-Titel ein - mit einem halben Punkt Vorsrpung. Das rät er nun auch Vettel: "Er muss der Realität ins Auge blicken. Er muss sich von dem Gedanken befreien, dass er die Nummer eins ist."

Neben technischen Problemen sind Vettel auch einige Fehler unterlaufen. Und genau aus denen muss der Deutsche seine Lehren ziehen. "Sein Ärger darüber ist sehr groß und behindernd. Vettel muss endlich den Schalter umlegen." Trotzdem gibt Lauda für die Probleme auch Red Bull die Schuld. "Der Fehler bei Red Bull war, dass man von Beginn an auf Sebastian gesetzt hat, weil er der junge und hoch talentierte Supermann im Team war und ist. Das hat das ganze Teamwork ins Wanken gebracht."

Webber mit anderen Vorzeichen in die Saison gegangen

Das Problem für Vettel sei jetzt, "dass der Mark mit dem Auto verdammt schnell fahren kann", stellt der Österreicher fest. "Mark hat diese Belastungen, die sich Sebastian selbst aufgebaut hat, gar nicht gehabt. Er war von vorneherein nicht der Favorit, hat dann aber eine unglaubliche Leistung mit dem Auto vollbracht."

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