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Ecclestone und Schumacher für Teamorder

26.08.2010, 13:44 Uhr | t-online.de, motorsport-total.com, Motorsport-Total.com, t-online.de

. Bernie Ecclestone - im Interesse des Team handeln (Foto: imago)

Bernie Ecclestone - im Interesse des Team handeln (Foto: imago)

Die Teamorder ist in der Formel 1 offiziell verboten. Doch seit der umstrittenen Ferrari-Aktion von Hockenheim, als Felipe Massa Fernando Alonso vorbeifahren ließ und ihm so den Sieg ermöglichte, wird wieder heiß diskutiert. Formel-1-Boss Bernie Ecclestone vertritt eine klare Meinung. "Ich bin gegen ein Verbot der Teamorder", sagte er im Interview mit "formula1.com". "Die Formel 1 ist ein Teamsport. Das sieht man ja schon an der Kleidung der Teammitglieder, die bei allen gleich ist. Also sollten sie auch im Interesse des Teams an einem Strang ziehen.

Die einzige Art von Teamorder, die verboten bleiben sollte, sind seiner Meinung nach Absprachen, die mehrere Rennställe betreffen, wie das etwa beim WM-Finale in Jerez 1997 der Fall war: "Nachteile einer dritten Partei sind nicht zu tolerieren", erklärte Ecclestone.

Schumacher: "Nur Dinge regulieren, die auch kontrolliert werden können"

Ähnlich äußerte sich auch Mercedes-Pilot Michael Schumacher, der selbst schon oft von einer Teamorder profitiert hat: "Mark Webber und Sebastian Vettel in der Türkei hatte auch ein bisschen den Geruch einer Teamorder, oder auch Nico Rosberg, der in Hockenheim länger draußen blieb. Aber sind das wirklich Teamorder? Nein, ich finde nicht." Außerdem betonte der siebenfache Weltmeister: "Man sollte nur Dinge regulieren, die auch kontrolliert werden können."

Der Motorsport-Weltrat der FIA wird sich am 8. September mit den Fragen befassen, ob und wie Ferrari weiter bestraft werden soll und wie man in Zukunft mit dem Teamorder-Verbot umgeht. Gut möglich, dass der entsprechende Passus im Reglement geändert wird. Für Ferrari würde das aber zu spät kommen.

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