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Mark Webber holt sich die Pole Position in Spa-Francorchamps

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Qualifying in Spa-Francorchamps  

Webber überrascht, Mercedes-Duo schon früh raus

28.08.2010, 12:44 Uhr | t-online.de, t-online.de

Mark Webber holt sich die Pole Position in Spa-Francorchamps. Sebastian Vettel im Red Bull Racing (Foto: xpb.cc)

Sebastian Vettel im Red Bull Racing (Foto: xpb.cc) (Quelle: xpb)

Chaotisches Qualifying zum Großen Preis von Belgien: Strahlend blauer Himmel und der legendäre Regen wechselten sich beim Zeitfahren auf dem Ardennenkurs ab und sorgten für jede Menge Action in Spa-Francorchamps. Am Ende behielt Mark Webber (Red Bull Racing) den Überblick und schnappte sich die Pole Position für das Rennen.

Hinter dem Australier lauern morgen Lewis Hamilton (McLaren-Mercedes), Robert Kubica (Renault) und Sebastian Vettel (Red Bull Racing) auf mögliche Fehler des Trainingsschnellsten. Michael Schumacher und Nico Rosberg scheiterten bereits im zweiten Durchgang. Verfolgen Sie das Rennen morgen ab 13.45 Uhr im t-online.de Live-Ticker!

Schumi und Rosberg bestraft - aber auch Buemi

Für das Fahrer-Duo von Mercedes GP war die Pole Position allerdings auch schon vor Beginn des Qualifyings außer Reichweite. Nach seinem fragwürdigen Manöver gegen Rubens Barrichello beim Ungarn-GP belegte die Rennleitung den Rekordweltmeister mit einer Strafversetzung um zehn Startplätze, Rosberg bekam nach einem Getriebewechsel eine Versetzung um fünf Startplätze aufgebrummt.

Ins Rennen starten die beiden morgen von den Rängen 21 (Schumacher) und 14 (Rosberg). Rosberg gewann nach dem Qualifiying am Grünen Tisch noch einen Startplatz, weil ihn der Schweizer Sébastien Buemi behindert hatte. Diesem brummten die Rennkommissare drei Startplätze Abzug auf, weshalb Rosberg von Startplatz 15 noch auf 14 rutscht.

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Regen sorgt für jede Menge Chaos in Spa

Das Qualifying war gerade einmal 118 Sekunden alt, da wurde es schon von der Rennleitung unterbrochen. Renault-Pilot Vitaly Petrov war mit seinem Boliden von der Strecke abgekommen und in die Leitplanke gekracht. Für ihn das frühe Aus, für den Rest des Feldes eine ungewollte Pause - denn der berüchtigte Ardennenregen war bereits auf dem Weg zur Rennstrecke. Entsprechend voll wurde es am Ende der Boxengasse, als die Strecke wieder freigegeben wurde. Alle wollten möglichst früh auf die Piste, um den noch trockenen Asphalt für eine schnelle Runde zu nutzen.

Das Feld hatte allerdings kaum die Boxengasse verlassen, da setzte der Regen schon ein. Die Strecke wurde rutschig, die gelben Flaggen mussten nahezu pausenlos geschwenkt werden. Das Zeitentableau wurde schwer durcheinander gewürfelt, Sebastian Vettel drohte auf Rang 17 sogar das Aus. Doch hielt der Regen nicht lange an, und so hatten nahezu alle Fahrer noch einmal die Chance, auf Intermediates bessere Zeiten zu setzen. Am Ende reichte es für folgende Fahrer aber nicht für den Sprung in den zweiten Durchgang: Jarno Trulli, Kamui Kobayashi, Bruno Senna, Sakon Yamamoto, Pedro de la Rosa, Lucas di Grassi und eben Petrov.

Schumacher platziert sich kurzzeitig auf Rang eins

Die dunkle Wolkendecke riss zu Beginn des zweiten Durchgangs auf und machte Platz für die Sonne. Die Strecke trocknete schnell, die Rundenzeiten nahmen mit jedem Umlauf ab. Schumacher lag zwischenzeitlich auf Platz eins und ließ sein Können aufblitzen. Halten konnte er die Position aber nicht, nur kurz darauf wurde er von Vettel unterboten. Schnellster Mann wurde am Ende Lewis Hamilton, die Segel streichen mussten derweil Schumacher, Rosberg, Jaime Alguersuari, Vitantonio Liuzzi, Sebastien Buemi, Heikki Kovalainen und Timo Glock.

Webber nutzt einmal mehr den kurzen Regen

Drei von sechs gestarteten deutschen Piloten hatten sich ins Finale gekämpft. Würde einer von ihnen nun auch die Pole Position einstreichen? Zumindest Vettel schien die Chance auf den Platz an der Sonne zu haben. Mit Mark Webber und Robert Kubica bildete der Deutsche zwischenzeitlich das Spitzentrio - nachdem Webber noch am Vortag davon sprach, dass man sich bei Red Bull in Spa auf Schadensbegrenzung konzentrieren wolle. Und als habe der Getränkehersteller einen Pakt mit der Natur geschlossen, begann es wieder zu regnen.

Auch wenn sich das Nass auf die Start- und Zielgerade beschränkte, war die Zeit von Webber, der die Führung übernommen hatte, nicht mehr zu knacken. Lewis Hamilton drängte sich noch auf Rang zwei vor Kubica und Vettel und komplettierte so das Quartett an der Spitze. Adrian Sutil beendete das Qualifying auf Platz acht, Nico Hülkenberg wurde Neunter.

Auch Timo Glock bekommt Strafe aufgebrummt

Der Wersauer Virgin-Pilot Timo Glock konnte sich nicht lange über Startplatz 15 freuen. Weil er im Qualifying nach Meinung der Rennkommissare den Japaner Sakon Yamamoto behindert hat, wurde er um fünf Plätze auf Rang 20 zurückgestuft.

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