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WM: Hockey-Damen gewinnen knapp

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Hockey-Damen gewinnen knapp

03.09.2010, 15:09 Uhr | dpa, dpa

WM: Hockey-Damen gewinnen knapp. Eileen Hoffman (in weiß) kämpft mit Mayumi Ono um den Ball. (Foto: Reuters)

Eileen Hoffman (in weiß) kämpft mit Mayumi Ono um den Ball. (Foto: Reuters)

Für die deutschen Hockey-Damen läuft bei der Weltmeisterschaft in Argentinien weiter alles nach Plan. Zwar war der fest eingeplante 2:1 (0:0)-Erfolg über Japan ein hartes Stück Arbeit, doch die junge Auswahl von Bundestrainer Michael Behrmann hielt dem Druck auch nach einem 0:1-Rückstand stand. Dank eines Traumtores von Rekordspielerin Natascha Keller nahm die Mannschaft mit dem verdienten zweiten Sieg im zweiten Gruppenspiel Kurs auf das Halbfinale.

"Solche Spiele können für ein Turnier manchmal ein Dosenöffner sein. Das war eine harte Kiste, aber wir haben die angestrebten sechs Punkte auf dem Konto und müssen nun gegen Indien den nächsten Schritt machen", forderte Coach Behrmann.

Endspiele gegen Niederlande und Australien erhofft

Seine Hochrechnung geht bisher auf. Denn der Vize-Europameister liegt in der Tabelle der Gruppe A nach zwei Vorrundenpartien gleichauf mit Titelverteidiger Niederlande und Australien (je 6 Punkte). Neuseeland, Japan und Indien (alle 0 Punkte) sind abgeschlagen. "Wenn wir nun auch gegen Indien gewinnen, haben wir in der zweiten Turnierwoche wie erhofft die beiden Entscheidungsspiele gegen Holland und Australien", ergänzte der Bundestrainer.

Mit Krachertor von Natascha Keller zum Sieg

Allerdings musste sein Team gegen die unbequemen Japanerinnen eine Energieleistung hinlegen, um diese gute Ausgangsposition zu wahren. Denn trotz eines klaren Plus an Torchancen und Spielanteilen lag der Weltranglisten-Vierte zu Beginn der zweiten Halbzeit plötzlich durch ein Strafeckentor von Ai Murakami (38.) hinten.

Die Deutschen ließen sich davon aber nicht beeindrucken, sondern attackierten weiter. Die Tore von Maike Stöckel (57.) und der Rekord-Internationalen Natascha Keller (61.), die aus spitzem Winkel mit einem krachenden Schlag ins kurze Eck traf, waren der verdiente Lohn für eine tolle Aufholjagd.

Videobeweis sichert drei Punkte

"Meine Mannschaft hat sich vom Nackenschlag des Rückstands gut erholt, Chance um Chance erarbeitet und zum Glück die zwei schönen Tore gemacht", lobte Behrmann die Moral seiner Spielerinnen. "Es ist ganz klar unsere Stärke, dass wir immer an uns geglaubt haben", sagte Stürmerin Eileen Hoffmann, die das 1:1 mustergültig vorbereitete. Kurz vor Schluss geriet der Erfolg noch einmal in Gefahr, als Yukari Yamamoto (65.) per Strafecke traf. Die Deutschen beantragten aber den Videobeweis und bekamen Recht: Der Ball war hoch geschlagen, das Tor zählte nicht. "Bei der Strafeckenvariante mit dem Rückpass auf die Herausgeberin muss der Torschuss auf Bretthöhe sein", klärte Behrmann auf. "Es war gut, dass mein Team den Videobeweis angefordert hat."

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