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Formel 1: Turbo-Power kommt 2013 zurück

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Reform-Kracher 2013: Turbo-Motor vor Comeback

03.09.2010, 09:26 Uhr | t-online.de / motorsport-total.com, t-online.de, Motorsport-Total.com

Formel 1: Turbo-Power kommt 2013 zurück. Die Rennboliden sind 2013 höchstwahrscheinlich wieder mit Turbo-Power unterwegs. (Foto: imago)

Die Rennboliden sind 2013 höchstwahrscheinlich wieder mit Turbo-Power unterwegs. (Foto: imago)

Die Turbo-Power kehrt in die Formel 1 zurück: Im Zuge der Regelreform für 2013 arbeiten die Teams schon mit Hochdruck an neuen Motoren. Und die ersten Informationen, die durchgesickert sind, haben es in sich. Demnach basiert der erste Entwurf auf einem 1,6-Liter-Turbo-Vierzylinder mit ungefähr 650 PS Basisleistung und drei Bar Ladedruck.

Zusätzlich sollen via KERS-Boost für eine Dauer von bis zu 30 Sekunden per Knopfdruck 150 PS Extraleistung abgerufen werden können. Derzeit sind die Piloten mit einem 2,4-Liter-V8-Motor unterwegs.

Verbrauch soll deutlich gesenkt werden

Um dem Umweltgedanken gerecht zu werden, ist auch Benzineffizienz ein wichtiges Thema. Diese soll nicht über eine maximale Tankmenge geregelt werden, sondern auf völlig neue Art und Weise: "Es wird eine maximale Durchflussmenge festgelegt, die nicht überschritten werden darf. Der Verbrauch wäre damit erheblich geringer als jetzt", erklärt Williams-Technikchef Sam Michael, der davon überzeugt ist, dass ein solches "Fuel-Flow-Meter" tadellos funktionieren würde.

Comeback des Diffusors

Doch die wahrscheinlich noch revolutionärere Änderung betrifft die Chassisseite - nicht so sehr wegen der neuen Räder, die wie erwartet von 13 auf 15 bis 18 Zoll Felgendurchmesser vergrößert werden sollen, sondern wegen der Aerodynamik. Denn obwohl der aerodynamische Anpressdruck in den vergangenen Jahren von der FIA stets reduziert und beispielsweise Elemente wie der Doppeldiffusor für 2011 verboten wurden, könnte es ab 2013 genau in die entgegengesetzte Richtung gehen.

Im Look der 80er

"Es ist noch nichts beschlossen, aber es wird darüber gesprochen, einen größeren Anteil des Anpressdrucks über den Diffusor zu generieren. Im Grunde wäre das dann so etwas wie ein Ground-Effect-Auto, genau wie in den 80ern", bestätigt Michael.

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