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Formel 1: Rennstrecke in Bulgarien wird zur Staatsaffäre

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Bau der Rennstrecke in Sofia sorgt für Wirbel

06.09.2010, 14:57 Uhr | dpa, dpa

Formel 1: Rennstrecke in Bulgarien wird zur Staatsaffäre. Undurchsichtige Machenschaften erschweren den Bau der Rennstrecke in Bulgarien. (Foto: imago)

Undurchsichtige Machenschaften erschweren den Bau der Rennstrecke in Bulgarien. (Foto: imago)

Der geplante Bau einer Formel-1-Rennstrecke in Bulgarien sorgt seit Tagen für Wirbel. Wegen seltsamer Machenschaften im Umfeld des Projekts und angeblicher Drohbriefe an die Verantwortlichen wird die Angelegenheit allmählich zur Staatsaffäre. Bulgariens Wirtschaftsminister Trajtscho Trajkow hatte in der vergangenen Woche ein Abkommen mit einem Investor unterzeichnet, das den Bau eines Formel-1-Kurses nahe der Hauptstadt Sofia vorsieht.

Dieser soll nach Medienangaben 200 Millionen Euro kosten und von der Firma Emirates Associated Business Group (EABG) umgesetzt werden. Abu Dhabi soll die Kosten für den Bau der Strecke übernehmen, Bulgarien stellt dafür das Grundstück zur Verfügung.

Die Regierung hat mit dem Unternehmen nichts zu tun

Das Unternehmen aus Fernost, das für den Bau der Rennstrecke samt Infrastruktur mit Hotels aufkommen soll, ist allerdings - wie ursprünglich angenommen und in der Öffentlichkeit kommuniziert - gar keine staatliche Firma. Und dessen Präsident Mohamed Abdul Jalil Al Blouki auch kein Mitglied der im Emirat regierenden Familie. Bulgariens Außenminister Nikolaj Mladenow sagte dazu, er hoffe, dass sich die "Situation nicht auf die Beziehungen mit anderen arabischen Staaten" auswirke.

Drohungen gegen die Tochter

Inzwischen beschäftigt die Affäre sogar die Polizei: Ein nach Bulgarien gereister Vertreter der EABG erhielt per E-Mail ein Angebot, dass für 94 Millionen Dollar die Missverständnisse ausgeräumt werden könnten. Ein weiteres Schreiben enthielt Drohungen gegen seine Tochter, die ihn nach Sofia begleitete und daraufhin sofort das Land verließ, wie heimische Medien berichteten. Bulgariens Innenminister Zwetan Zwetanow sagte nach ersten Ermittlungen, dass beide Schreiben "nicht mit einer kriminellen Tätigkeit in Zusammenhang gebracht werden" sollten. Dabei handle es sich "viel mehr um einen Scherz" zweier im Ausland lebenden Bulgaren.

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