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Hockey-WM: Damen im WM-Halbfinale

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Hockey-Damen im WM-Halbfinale

08.09.2010, 10:43 Uhr | dpa, dpa

Hockey-WM: Damen im WM-Halbfinale. Katharina Otte (li.) kämpft mit Kate Hollywood um den Ball. (Foto: dpa)

Katharina Otte (li.) kämpft mit Kate Hollywood um den Ball. (Foto: dpa)

Deutschlands Hockey-Damen haben gegen Australien das Halbfinale der Weltmeisterschaft im argentinischen Rosario erreicht. Sie besiegten im letzten Vorrundenspiel ihren direkten Tabellengegner um das letzte Halbfinal-Ticket der Gruppe A mit einem verdienten 1:0 (0:0). Damit sicherte sich das Team von Bundestrainer Michael Behrmann Platz zwei der Gruppe.

Die Niederlande stand bereits als Gruppensieger fest. Deutschland und Australien waren vor der Partie punktgleich, die DHB-Auswahl hatte das bessere Torverhältnis.

Jetzt gegen den Gastgeber Argentinien

Das goldene Tor erzielte Tina Bachmann per Strafecke in der 43. Minute. "Die Mannschaft hat schon vor der Partie unglaublich entschlossen gewirkt", sagte Behrmann nach dem Spiel. "Natürlich war Druck da, aber die Mädels wollten heute unbedingt gewinnen - das hat man gemerkt."

Die deutschen Damen erreichen nach zwölf Jahren erstmals wieder ein WM-Halbfinale. Der Gegner wird das Gastgeberland sein. "Dass Argentinien im Halbfinale der Gegner ist, stört uns überhaupt nicht. Wir freuen uns auf das volle Haus, die tolle Atmosphäre - und wir werden uns ganz sicher nicht verstecken", kündigte Behrmann an. Er hatte bereits vor Turnierbeginn die Südamerikanerinnen zum Top-Favoriten erklärt. Auch Spielführerin Fanny Rinne ist sicher, dass der EM-Zweite trotz der klaren Außenseiter-Rolle nicht chancenlos sein wird. "Das Spiel ist noch lange nicht verloren: Es ist ein starker Gegner, aber wir sind zu einigem in der Lage."

Teamgeist bringt den entscheidenden Leistungsschub

Dass die deutschen Damen die Scharte von 2006 in Madrid (Platz acht) auswetzen und erstmals seit Utrecht 1998 (Rang drei) bei einer WM wieder unter die Top Vier gelangen konnten, ist vor allem Behrmann und dem von ihm geweckten Teamgeist zu verdanken. Er hatte das Amt nach dem WM-Debakel in Spanien übernommen und war 2007 sofort Europameister geworden. Nun hat Behrmann die richtige Mischung aus Jung und Alt gefunden. Wobei es mal wieder eine ältere Spielerin war, die gegen Australien den Sieg sicherte: Abwehrchefin Tina Bachmann (32) traf per Strafecke (43. Minute).

Damit machte sich bezahlt, dass Behrmann vor dem Spiel noch einmal ein spezielles Ecken-Training angesetzt hatte. Denn bis dahin war die Ausbeute dort nicht WM-reif: Bei 19 Versuchen gelangen nur zwei Treffer. Nach Bachmanns zweitem WM-Tor blieben diverse gute Chancen ungenutzt, so dass die erneut starke Torfrau Kristina Reynolds einige Male ihr ganzes Können aufbieten musste, um den Ausgleich zu verhindern. Auch wenn schon ein Unentschieden gereicht hätte, empfand Behrmann die Schlusssirene als Erlösung: "Die Spielerinnen hätten es uns auf der Bank etwas leichter machen können", gestand er.



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