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Formel 1: Ferrari kommt ohne weitere Strafe davon

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Formel 1 - Ferrari  

Es bleibt bei der Geldstrafe

08.09.2010, 18:37 Uhr | dpa, sid, sid, dpa

Formel 1: Ferrari kommt ohne weitere Strafe davon. Erleichtert: Fernando Alonso (links) und Felipe Massa behalten ihre Punkte. (Foto: imago)

Erleichtert: Fernando Alonso (links) und Felipe Massa behalten ihre Punkte. (Foto: imago)

Aufatmen bei Ferrari. Die Scuderia ist in der Teamorder-Affäre von Hockenheim ohne weitere Strafe davongekommen. Der Motorsport-Weltrat des Internationalen Automobilverbands FIA bestätigte lediglich das bereits von den Rennkommissaren verhängte Bußgeld von 100.000 Dollar gegen den italienischen Formel 1-Rennstall. Die Punkte in der WM-Wertung für den Doppelerfolg beim Großen Preis von Deutschland darf das Team nach Angaben des italienischen FIA-Delegierten behalten.

Ferrari-Pilot Felipe Massa hatte bei dem Rennen seinen Teamkollegen Fernando Alonso angeblich auf Anweisung überholen lassen und ihm damit den Sieg geschenkt. Eine derartige Teamorder ist seit 2002 verboten.

Sogar ein Ausschluss war möglich

Direkt nach dem Grand Prix in Hockenheim am 25. Juli hatten die Streckenrichter Ferrari für das dubiose Manöver in der 49. Runde zu dem Bußgeld verurteilt. Zudem verwiesen die Kommissare den Fall an den Weltrat. Gemäß dem FIA-Regelwerk wären weitere Strafen von Punktabzug über eine Sperre bis hin zum WM-Ausschluss möglich gewesen.

Der Rennstall hatte eine Teamorder stets bestritten. Mit Funksprüchen seien die beiden Piloten lediglich auf die aktuelle Renn-Situation hingewiesen worden, beteuerte Teamchef Stefano Domenicali. Die Aktion hatte in der Formel 1 eine heftige Debatte über den Sinn des Teamorder-Verbots ausgelöst.

Experten fordern Abschaffung des Teamorder-Verbots

Mehrere Protagonisten wie Rekord-Weltmeister Michael Schumacher und Formel-1-Chef Bernie Ecclestone sprachen sich für eine Abschaffung des Verbots aus. "Die Art und Weise, wie die Dinge aufgrund der Regel umgesetzt werden, schadet uns allen", sagte Schumacher. Der Mercedes-Pilot hatte seinerzeit allerdings selbst schon einmal von einer Stallregie bei Ferrari profitiert.

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"Let Michael pass for the Championship", sagte der damalige Ferrari-Rennleiter Jean Todt beim Großen Preis von Österreich 2002.Gemeint war mit dieser klaren Ansage der in Führung liegende Brasilianer Rubens Barrichello, der seinem Teamkollegen Schumacher den Sieg überlassen musste. Übrigens: Todt ist seit knapp einem Jahr FIA-Präsident.

"Das sieht nicht gut aus für den gesamten Sport"

Ähnlich wie Schumacher beurteilte Vize-Weltmeister Sebastian Vettel die Situation: "Was in Hockenheim passiert ist, sieht nicht gut aus für uns alle und für den gesamten Sport. Dass so etwas passiert, ist keine Überraschung, denn das hat es in den letzten Jahren immer wieder gegeben. Aber die Art, wie es passiert ist, war ungewöhnlich."

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