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Freies Training in Monza: Starker Auftakt für Sebastian Vettel

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Freitagstraining in Monza  

Vettel überrascht im freien Training von Monza

10.09.2010, 09:35 Uhr | t-online.de, t-online.de

Freies Training in Monza: Starker Auftakt für Sebastian Vettel. Sebastian Vettel im Red Bull Racing (Foto: xpb.cc)

Sebastian Vettel im Red Bull Racing (Foto: xpb.cc) (Quelle: xpb)

Überraschender Start ins Rennwochenende von Monza. Die beiden Boliden von Red Bull Racing scheinen auf dem italienischen Rundkurs deutlich besser zu funktionieren, als es alle vermuteten. Von wegen Schadensbegrenzung: Sebastian Vettel platzierte sich im ersten Training auf Platz zwei, im zweiten Durchgang sicherte sich der Deutsche sogar die Bestzeit.

Auch bei Mercedes GP lief es erstaunlich gut - und vor allem schnell. Nico Rosberg und Michael Schumacher erzielten am Morgen satte Höchstgeschwindigkeiten von 338 bzw. 337 km/h. Schneller war kaum einer im Feld. Verfolgen Sie das dritte freie Training morgen ab 10.45 Uhr im t-online.de Live-Ticker!

Überragende Vorstellung der Silberpfeile

Die Bestzeit in der ersten Trainingseinheit ging an einen Piloten von McLaren-Mercedes. Der amtierende Weltmeister Jenson Button ließ der Konkurrenz keine Chance und unterstrich mit seinen Rundenzeiten seine Favoritenrolle für das Rennen (am Sonntag 13.45 Uhr im t-online.de Live-Ticker). Am Wagen von Lewis Hamilton experimentierte das Team im zweiten Durchgang ohne F-Schacht - und machte den Boliden so deutlich schneller.

Schumacher lässt als erster die Muskeln spielen

Im ersten Training drückte zunächst Michael Schumacher mächtig auf die Tube. Er ging als erster auf die Strecke, spulte direkt mal fünf Runden auf dem legendären Rundkurs ab und setzte entsprechend die ersten Rundenzeiten. Die anderen Teams machten unterdessen das, was sie immer tun: Installationsrunden drehen und gleich wieder zurück in die Box fahren. Sebastian Vettel, der an diesem Wochenende eigentlich auf Schadensbegrenzung setzen wollte (der Red Bull ist an sich nicht für Highspeed-Kurse geschaffen), überraschte ungefähr zur Halbzeit mit unglaublich guten Zeiten. An diesem Wochenende muss Vettel ohne Fehler durchs Rennen kommen, um den Anschluss an die Spitze - und vor allem seinen Teamkollegen Mark Webber - nicht zu verlieren. Sein am Ende zweiter Platz im Training ließ auf jeden Fall auf ein gutes Ergebnis hoffen.

Aber auch Nico Rosberg konnte überzeugen. Auf der langen Geraden lag der Deutsche im Mercedes GP in Sachen Topspeed ganz weit vorne, satte 338 km/h brannte er auf den Asphalt. Schumacher konnte die Leistung des Wagens mit seinen gefahrenen 337 km/h bestätigen. Am Ende belegte Rosberg einen sehr guten fünften Platz. Das Ferrari-Duo Fernando Alonso und Felipe Massa, welches auf der Heimstrecke an diesem Wochenende ganz genau beobachtet wird, landete auf den Plätzen acht und neun, Schumacher lag direkt dahinter.

Ausflug ins Kiesbett, F-Schacht-Experimente

Auch im zweiten Durchgang des Tages bekamen die Fans an der Strecke von Beginn an einiges zu sehen. Auf einem seiner ersten Turns musste Schumacher sofort einen ungewollten Ausritt verdauen. Der Bolide des siebenmaligen Weltmeisters wollte sich am Ende der Geraden nicht richtig einlenken lassen, der Grip fehlte - und so ging es raus ins Kiesbett. Der Weg zurück war aber schnell wieder gefunden, am Wagen selbst wurde nichts Größeres beschädigt.

Bei McLaren-Mercedes übte man sich derweil in Experimenten. An Hamiltons Boliden wurde der sogenannte F-Schacht entfernt, das Auto komplett umgebaut. Gleich auf seiner ersten gezeiteten Runde mit dem nun deutlich flacher gestellten Heckflügel kam der Brite bis auf eine halbe Sekunde auf seinen Teamkollegen heran. Button, mit F-Schacht und extrem steilem Flügel unterwegs, lag zu diesem Zeitpunkt wie schon im ersten Training deutlich an der Spitze.

Weiche Reifen bringen Schwung ins Tableau

So nach und nach kam Hamilton näher, bis er schließlich schnellere Rundenzeiten hinlegte, als sein Teamkollege. Die beiden fuhren in einer eigenen Liga, die Abstände zur Konkurrenz waren riesig. 20 Minuten vor Schluss zogen die Teams dann die weichere der beiden Reifenmischungen auf - und prompt setzten sich Vettel und die beiden Ferraris an die Spitze des Feldes. Vettels Teamkollege Webber hingegen rollte plötzlich auf der Strecke aus - kein Vortrieb mehr für den Australier. Webbers Renningenieur sprach per Boxenfunk von einem Problem mit der Wasserversorgung des Motors.

Am Ende stand dann für Vettel die Bestzeit zu Buche. Hinter dem Red-Bull-Piloten reihten sich Alonso und Massa ein. Hamilton und Button wurden auf den Plätzen vier und fünf gewertet, auf den weichen Reifen konnten oder wollten sie nicht mehr um die ersten Plätze mitkämpfen. Schumacher lag etwas abgeschlagen auf Platz 14, Rosberg wurde Zehnter.

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