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Rudern: Deutschland-Achter bleibt Maß aller Dinge

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Rudern - EM  

Gold: Deutschland-Achter bleibt Maß aller Dinge

13.09.2010, 08:38 Uhr | sid, sid

Rudern: Deutschland-Achter bleibt Maß aller Dinge. Das Paradeboot des Deutschen Rudervereins: der Deutschland-Achter. (Foto: imago)

Das Paradeboot des Deutschen Rudervereins: der Deutschland-Achter. (Foto: imago)

Rückkehr auf die EM-Bühne nach 37 Jahren: Der Deutschland-Achter hat seine imposante Siegesserie fortgesetzt und die beachtliche EM-Bilanz der deutschen Ruderer veredelt. Im Finale der kontinentalen Titelkämpfe in Portugal verwies der Weltmeister um den Mainzer Schlagmann Sebastian Schmidt die Teams aus Polen und der Ukraine auf die Plätze. Der überzeugende Auftritt stimmte Trainer Ralf Holtmeyer mit Blick auf die WM Anfang November in Neuseeland zuversichtlich: "Wir haben nach der langen Wettkampfpause wieder Tritt gefasst und bleiben auf der 2000-Meter-Distanz seit Peking 2008 ungeschlagen."

Nicht nur der Achter überzeugte im portugiesischen Montemor-o-Velho. Bei hochsommerlichen Temperaturen stellten die Deutschen mit fünf Siegen, zwei zweiten und drei dritten Plätzen die erfolgreichste Nation. Neben dem Flaggschiff triumphierten beide Vierer ohne Steuermann, der leichte Männer-Doppelzweier und der Frauen-Doppelzweier.

Selbstvertrauen für die WM

Den starken Auftritt des DRV-Kaders wertete Cheftrainer Hartmut Buschbacher im Vergleich zum dürftigen Weltcup-Finale vor zwei Monaten in Luzern als Fortschritt. "Ganz klar, man kann eine steigende Tendenz erkennen. Gut, dass wir hier gestartet sind. Das hat uns Selbstvertrauen für die WM gegeben, auch wenn es noch ein paar Baustellen gibt", sagte Buschbacher.

"Es war ein starkes Rennen"

Unbeeindruckt von der langen Pause harmonierte der Achter erneut prächtig. Nach einem starken Start lag der Favorit bereits früh mit einer Bootslänge vorn und konterte im weiteren Streckenverlauf die Angriffe der Konkurrenten ohne Probleme. "Es war ein starkes Rennen", lobte Holtmeyer seine Crew, die mit einem Vorsprung von knapp drei Sekunden ins Ziel kam. "Trotzdem müssen wir die verbleibenden Wochen nutzen, um für die weiteren Gegner gewappnet zu sein", so Holtmeyer weiter.

Starke Engländer nicht dabei

Als echter Gradmesser für die Form der Athleten vor der WM taugen die kontinentalen Titelkämpfe nämlich nur bedingt. Schließlich fehlten neben den Übersee-Nationen auch die momentan bärenstarken Engländer. Die glänzende EM-Bilanz verleitete Buschbacher deshalb nicht zu Euphorie: "Wir wissen, dass wir dieses Ergebnis nicht überbewerten dürfen."


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